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Qualität bietet Naturschutz und Tourismus eine Zukunft

Born Qualität bietet Naturschutz und Tourismus eine Zukunft

Auftakt der Saison im Nationalpark: Chancen und Risiken des Naturtourismus sollen ausgeglichen werden / Schutzgebiete wurden als Jobmotoren bezeichnet

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Landes-Umweltminister Till Backhaus sieht in Naturschutz und Tourismus keinen Widerspruch.

Quelle: Timo Richter

Born. Naturschutz und Tourismus unter einen Hut zu bekommen — das ist die große Herausforderung, der sich das Nationalparkamt Vorpommern mit Sitz in Born stellt. Im Gut Darß erfolgte gestern der Startschuss für die neue Saison. Die steht in Anlehnung an das Jahresmotto der Deutschen Tourismuszentrale unter dem Thema „Faszination Natur“.

Amtsleiter Gernot Haffner sieht in der Erlebbarkeit unberührter Natur einen wichtigen Grund, den Urlaub in dieser Region zu buchen. Ein Risiko stellten aber weiter steigende Besucherzahlen dar.

Allein im vergangenen Jahr waren 4,6 Millionen Gäste im Nationalpark unterwegs. Die Zahl basiert auf einer groben Schätzung, ähnliche Verfahren werden auch in anderen Nationalparken angewandt.

Mitgezählt wird beispielsweise der Pruchtener, der sich zum Weststrand aufmacht.

Während der stellvertretende Landrat Frank-Peter Lender die Nationalparke als Jobmotoren und „positiv erlebten Alltag“ bezeichnete, forderte Landes-Umweltminister Till Backhaus (SPD) in seinem Statement, den Blick nicht allein auf steigende Übernachtungszahlen zu lenken, sondern auf mehr Qualität. „Darin liegt die Zukunft“, zeigt er sich überzeugt. Angesichts der weltpolitischen Lage könne mit weiteren Zuwächsen der Gästezahlen gerechnet werden. Die gute Entwicklung des Tourismus erfolge nicht immer widerspruchslos zu Forderungen des Naturschutzes. In diesem Spannungsfeld müssen die Akteure an einen Interessenausgleich arbeiten. Eine Absage erteilte Backhaus „großen Ferienhaussiedlungen im Standardformat“, sah lieber alte Dorfstrukturen entwickelt. Wie Tourismus und Naturschutz im Nationalpark Sächsische Schweiz vereint werden, erläuterte Hanspeter Mayr, Leiter der dortigen Öffentlichkeitsarbeit, im Gastvortrag.

Deutliche Unterschiede gebe es im zurückliegenden Jahr bei der Besucherbetreuung in den Nationalparken. Während knapp 260000 Gäste das Nationalparkzentrum Königstuhl auf Rügen besuchten, kamen im Bereich des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft nur 152500 Besucher in die verschiedenen Einrichtungen, etwa dem Natureum am Darßer Ort. Insgesamt waren die Besucherzahlen leicht steigend. Auf der Halbinsel und auf Hiddensee waren die Urlauber stärker interessiert an Angeboten im Freien. 13500 Gäste nahmen an Führungen teil, auf Jasmund waren es nur rund 4000.

Besucherzahl geschätzt

4,6Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr in den Nationalparken Vorpommersche Boddenlandschaft und Jasmund auf Rügen unterwegs. Weil es keine Zählstellen gibt, ist das eine grobe Schätzung, die nur im Abstand mehrerer Jahre neu gemacht wird. Geschätzt wird auf der Basis, die auch in anderen Nationalparken angewandt wird.

71Mitarbeiter sind im Nationalparkamt Vorpommern beschäftigt. Die meisten sind im Außendienst eingesetzt.

Von Timo Richter

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