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Radiosternchen will in der Heimat neu durchstarten

Zingst Radiosternchen will in der Heimat neu durchstarten

Julia Porath (29) wuchs in Zingst auf, moderierte fünf Jahre lang die „Prime-Time“ bei BigFM in Stuttgart, zog sich für den Playboy aus und kehrt jetzt nach MV zurück

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Zurück in der Heimat: Julia Porath auf der Seebrücke in Zingst. Die 29-Jährige hat zuletzt fünf Jahre in Stuttgart gelebt und gearbeitet.

Quelle: Robert Niemeyer

Zingst. Mehr als die Stimme eines Radiomoderators ist den meisten wahrscheinlich nicht bekannt, im besten Fall kennt man noch den Namen. Dass es für die ganz persönliche Karriere förderlich sein kann, ab und zu auch mal ins Rampenlicht beziehungsweise ins Blitzlicht der Kameras zu treten, dafür ist Julia Porath ein mehr als passendes Beispiel. Mehr als 140000 Fans bei Facebook, regelmäßige Fotoshootings, 11800 Abonnenten beim Internet-Foto-Netzwerk Instagram — die 29-Jährige versteckt sich nicht hinterm Mikrofon. „Wenn man erfolgreich sein will, dann muss man alle Kanäle nutzen“, sagt Porath.

Wenn man erfolgreich sein will, dann muss man alle Kanäle nutzen.“Julia Porath (29)

In Ribnitz-Damgarten geboren und in Zingst aufgewachsen, hat sie sich beim Privatradiosender Antenne MV ihre ersten Sporen verdient. Dann zog es sie in den Süden Deutschlands. Jetzt kehrt Julia Porath zurück an die Ostseeküste. „Ich habe das Meer vermisst. Die direkte Art der Menschen fehlt einem irgendwann doch“, sagt die 29-Jährige, die am Sonnabend mit einer neuen Sendung bei ihrem Heimatsender startet (11 bis 14 Uhr).

Fünf Jahre hat sie die Morgen-Sendung beim Sender BigFM in Stuttgart moderiert, „die Prime-Time beim Radio“ wie sie sagt. „Da habe ich alles erreicht. Wir sind in Gutem auseinander gegangen. Jetzt war es Zeit für eine Veränderung.“ Sie habe auch Kontakt zu anderen Sendern in Deutschland gehabt, doch als sich die Chance ergab, in MV wieder durchzustarten, sei die Entscheidung sofort klar gewesen.

Zurzeit wohnt sie in Zingst, worüber sich vor allem ihre Eltern, die in dem Seeheilbad ein Restaurant betreiben, freuen. „Meine Eltern sind schon stolz“, sagt Porath. Rostock oder Hamburg soll jedoch der nächste Wohnort werden.

Klatsch und Tratsch aus der Promiwelt sind ihr Metier und auch das Motto ihrer neuen Sendung, die natürlich auch durch digitale Kanäle wie Facebook unterstützt wird. Dabei hatte sie während ihrer Ausbildung mit sehr viel ernsteren Themen zu tun. Ihr größter Fall als Reporterin war das verhungerte Mädchen Lea-Sophie in Schwerin. „Ich mache natürlich nicht die Augen zu vor ernsten Themen.

Aber die Promiwelt interessiert mich persönlich. Da passe ich einfach zu“, sagt Porath, die dementsprechend immer top-gestyled unterwegs ist.

Dass sie dafür ab und zu als oberflächlich abgestempelt wird, gehört dazu. „Da stehe ich drüber. Ohne Hater kommt man nicht aus. Heutzutage muss man polarisieren.“

Die Blicke auf sich ziehen, das macht die 1,58 Meter große Blondine nicht nur mit den neuesten Modekollektionen. 2013 sorgte sie deutschlandweit hüllenlos für Aufsehen. Für das Männermagazin Playboy, das damals sechs Radiomoderatorinnen ablichtete, zog sie sich vor der Kamera aus. „Ein Schritt, den ich nicht bereut habe“, sagt sie.

Aber auch ein Schritt, der zeigt, dass bei all dem Klatsch und Tratsch und Spaß die Kontrolle nicht verloren geht. „Die erste Anfrage kam per E-Mail, die habe ich gleich gelöscht.“ Nach einer erneuten Anfrage habe es gut drei Monate gedauert, bis sie und das Magazin sich geeinigt hatten, was mit den Bildern geschieht. „Ich wollte sichergehen, dass nicht zu viel verbreitet wird“, sagt Julia Porath.

Und wer jetzt sofort zum Handy greift und nach Bildern sucht: Es sind so gut wie keine Fotos von dem Shooting im Internet mehr zu finden. „Ich kontrolliere alles selbst, das gilt auch für meine Show“, sagt Porath.

Doch um den Herren der Schöpfung zum Schluss noch ein bisschen Trost zu spenden: Julia Porath ist derzeit Single. „Ich gehe momentan meinen Weg und bin sehr glücklich. Aber ich bin nicht beziehungsunfähig.“

Von Robert Niemeyer

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