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Sattes Plus bei Übernachtungen in Born

Born Sattes Plus bei Übernachtungen in Born

Entwicklung der Campingplätze und der Jugendherberge bereitet dagegen Sorgen: Gästezahl geht zurück

Born. Der letzte Meldeschein des vergangenen Jahres ist noch nicht abgerechnet, dennoch zieht Yves Scharmberg, der frisch gebackene Leiter des Borner Kurbetriebs, ein positives Fazit des abgelaufenen Tourismusjahres: gut neun Prozent mehr Übernachtungen in den Ferienwohnungen und -häusern im Ort, eine ähnliche Steigerung bei den Übernachtungszahlen. In etwa gleich geblieben ist dagegen die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von acht Tagen.

Mehr Gäste in Born

9Prozent mehr Gäste und Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr in Born registriert.

8Tage beträgt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Urlauber.

Wir brau- chen eine touris- tische Entwick- lung, um langfris- tig bestehen zu können.“Yves Scharmberg, Leiter des Borner Kurbetriebs

Ganz anders sehen dagegen die bisherigen Zahlen für die Campingplätze in Born und bei Prerow aus. Die bis dato vorliegende Zahl der Gästeankünfte schrumpfte am Bodden um fast 28 Prozent, am Nordstrand um gut 11 Prozent. Gestiegen ist allerdings die Zahl der Übernachtungen — bei Prerow um knapp ein Prozent, in Born um fast vier Prozent. „Allein die Campinggäste sorgen für deutlich mehr als die Hälfte der gesamten Einnahmen aus der Kurtaxe“, sagt Scharmberg.

Sorgen bereitet dem die Jugendherberge. Anreisen und Übernachtungen gingen im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent zurück. Die Jugendherberge wird aktuell nur noch als Saisonbetrieb geführt.

Dies und das überaus witterungsabhängige Campinggeschäft sind die Grundlage für Überlegungen, wie Born touristisch weiterentwickelt werden kann. Die Bettenzahl liegt derzeit bei 2275, trotz Neubauten müsse die nicht steigen, sagt Yves Scharmberg. Weil die Ansprüche der Gäste steigen, das lasse sich an der ganzjährigen Buchung von gut ausgestatteten Ferienhäusern und -wohnungen ablesen, müsse in dem Ort auch ein entsprechendes Angebot vorgehalten werden. „Nicht nur Born, die ganze Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, stehen in Konkurrenz zu anderen Urlaubsregionen.“ In diesem Wettbewerb setzt der Leiter des Borner Kurbetriebs auf Zusammenarbeit aller Orte auf der Halbinsel.

In Born selbst werde beispielsweise mit der Entwicklung der einstigen Oberförsterei zu einem kulturellen Zentrum, dem Erhalt von Petersons Hof als Ortsbild prägendes Ensemble oder dem Festhalten einer Sanierung der Waldschenke an einer Verbesserung der Infrastruktur gearbeitet. Der umstrittene Erwerb von Peterssons Hof soll durch die Verpachtung der Gastrostomie und Einnahmen aus Vermietung wieder eingespielt werden. Auch die Kreditaufnahme für den Umbau des einstigen Pferdestalls zum neuen Domizil des Jagd- und Forstmuseums hält Scharmberg für gerechtfertigt.

Zur touristischen Entwicklung kämen überörtlich bedeutsame Veranstaltungen wie beispielsweise der Darß-Marathon, von dem die ganze Region profitiere. So gaben gut 400 Läufer in einer Befragung im zurückliegenden Jahr an, auch in diesem Jahr wieder an den Start gehen zu wollen. 350 Sportler hatten dafür eine Unterkunft auf der Halbinsel gebucht.

 



Timo Richter

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