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Strommasten zu Fall gebracht

Zingst Strommasten zu Fall gebracht

14 Kilometer Freileitungen werden im Nationalpark nicht mehr benötigt

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Anfang dieser Woche ist der letzte Strommast auf dem Ostzingst „gefällt“ worden. Die Energieversorgung verläuft inzwischen über unter der Erde verlegte Kabel.

Quelle: Foto: Michael Elsholtz

Zingst. Die Edis AG, regionaler Stromversorger, baut auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst das Freileitungsnetz ab. Am Montag ist der vorerst letzte Mast des 20

Tote Leitung entfernt

400 000 Euro investiert die E.Dis AG in den Rückbau des Freileitungsnetzes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

14 Kilometer des Stromnetzes über der Erde werden dadurch nicht mehr benötigt und abgebaut.

000-Volt-Freileitungsnetzes im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gefallen. In der Woche zuvor sind Strommasten nördlich von Ahrenshoop abgebaut worden. Damit bringt der Energiedienstleister sein rund 400000 Euro teures Vorhaben zur Anpassung seines Stromnetzes in diesem hochsensiblen Schutzgebiet an die veränderten Bedingungen zu Ende, wie der Unternehmenssprecher Michael Elsholtz auf Nachfrage mitteilt.

„Derzeit herrscht auf der Sundischen Wiese Winterruhe, weder Radtouristen noch Wanderer sind unterwegs. Diese Pause der Natur und des Tourismus nutzt die Edis zur Demontage des außer Betrieb befindlichen Mittelspannungs-Freileitungsnetzes. Das Netz wird nicht mehr benötigt“, sagt Elsholtz.

Bereits im Frühjahr 2016 wurden im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zwischen dem Zingster Ortsteil Müggenburg und der Sundischen Wiese sechs Kilometer 20 000-Volt-Kabel und weitere 1,3

Kilometer 400-Volt-Kabel unter der Erde verlegt. Mit der Inbetriebnahme dieser Kabelabschnitte im Juni vergangenen Jahres werden künftig zirka 14 Kilometer Freileitung in diesem unter besonderem Schutz stehenden Areal innerhalb des Nationalparks nicht mehr benötigt, stellt der Unternehmenssprecher fest.

Rund zwei Wochen hat die mit der Demontage beauftragte Firma für die Arbeiten benötigt. Die Kosten belaufen sich nach Edis-Angaben auf 21500 Euro. Die noch verbleibenden 8,4 Kilometer Freileitung zwischen Müggenburg-Ablage und Pramort-Ost (Osthof) werden mit der Aufgabe der beiden Schöpfwerke „Mittelhof“ und „Osthof“ in den kommenden Jahren, voraussichtlich im Jahr 2018, zurückgebaut.

Die Edis AG ist eigenen Angaben zufolge einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ein etwa 80000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs ein rund 4300 Kilometer langes Gasleitungsnetz. Das Unternehmen mit Sitz in Fürstenwalde in Brandenburg ist für die Belieferung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen mit Energie zuständig.

Mit rund 2500 Mitarbeitern ist die E.Dis-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den ostdeutschen Ländern. Hauptgesellschafter der Edis AG ist Eon, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an Edis beteiligt.

Timo Richter

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