Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Umweltamt widerspricht Einschätzung von Anwohnern

D Umweltamt widerspricht Einschätzung von Anwohnern

Nach Öl-Havarie in Dändorf hatten Anlieger einen späten Beginn von Sanierungsarbeiten moniert / Kreis: Sofortmaßnahmen ergriffen

D. ändorf. Nach der Öl-Havarie in Dändorf (die OZ berichtete) sind unter Überwachung durch das Umweltamt der Kreisverwaltung mit Bekanntwerden der Verunreinigung des Grabens Sofortmaßnahmen zur Reinigung des Entwässerungsgrabens und Verhinderung eines Ausbreitens des Schadens zum Bodden hin veranlasst worden. Damit widerspricht der Fachdienst Umwelt dem Eindruck verschiedener Dierhäger, dass nach dem Reißen eines Heizöltanks auf einem Privatgrundstück — damals sind rund 600 Liter Heizöl ausgelaufen — erst Wochen nach dem Unglück sichtbare Maßnahmen ergriffen worden seien. Noch befindet sich eine Ölsperre in dem Graben, es riecht nach Öl.

 

OZ-Bild

Eine Sperre soll das Auslaufen von Öl verhindern.

Quelle: Timo Richter

Komplizierter gestaltet sich nach Darstellung des Umweltamtes, auf Grund der örtlichen Verhältnisse, insbesondere der vorhandenen Bausubstanz, die Sanierung des Schadensfalles auf dem Grundstück des Betroffenen. Nach Anweisung des Umweltamtes der Kreisverwaltung wurde ein Sachverständiger für Ölschadensfälle in den Vorgang einbezogen. Zweck war es, den Umfang des Schadens abzuklären und die Sicherheit der unmittelbaren Nachbarschaft zu wahren und sie vor durch Grundwasser und Boden vermittelten Schäden zu verhindern, „was zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden konnte“. Auch zur Wahrung der Interessen des betroffenen Grundstückseigentümers wurden zweckmäßige Ölbekämpfungsmaßnahmen zwischen dem Umweltamt, dem Gutachter, einem Bausachverständigen und im weiteren Verlauf der Versicherung ermittelt. Die Ergebnisse werden jetzt sichtbar umgesetzt. Zu keiner Zeit habe das Umweltamt der Kreisverwaltung Sorgen der Anwohner abgewiegelt, tatsächlich wurden stets korrekte Angaben zur Gefährdung der Nachbarschaft bei Anfragen erteilt, heißt es in der Mitteilung aus der Kreisverwaltung.

Dorothea Engelbrecht aus Dändorf hatte von anderen Erfahrungen berichtet. Ihre Anfragen im Fachamt der Kreisverwaltung seien nicht beantwortet worden, weil sie keine direkte Anliegerin sei. Die gutachterliche Begleitung infolge der Havarie hatte der Betroffene Sven Melchert ausdrücklich bestätigt. Die bislang aufgelaufene Schadenshöhe hatte er auf rund 100000 Euro beziffert.

tri

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Frankfurt/Main

Der Kampfmittelräumdienst legt bei der Entschärfung eines Blindgängers in Frankfurt eine Zwangspause ein. In der Nacht soll ein neuer Anlauf starten. Die Autobahn 661 wird dann abermals gesperrt.

mehr
Mehr aus Fischland-Darss
Beilagen
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.