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Windpark „Gennaker“ stößt auf breiter Front auf Ablehnung

Zingst/Born Windpark „Gennaker“ stößt auf breiter Front auf Ablehnung

Zingst und Amt Darß/Fischland rücken für Stellungnahme zusammen

Zingst/Born. Der riesige geplante Windpark Gennaker vor dem Darß und Zingst stößt in den betroffenen Kommunen einhellig auf Widerstand. Gleichzeitig hat die Vision die Qualität der Zusammenarbeit der Verwaltungen in Zingst und Born deutlich verbessert, wie der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) einschätzt. Die Stellungnahme während des immissionsrechtlichen Genehmigungsverfahrens jedenfalls ist von Zingst zusammen mit weiteren Hinweisen aus den Gemeinden aus dem Bereich des Amtes Darß/Fischland über einen Anwalt ans zuständige Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt geschickt worden.

Aus dem Amtsbereich haben alle Kommune mit Ausnahme von Dierhagen und Wieck – beide sind von den langfristigen Planungen wenig bis gar nicht betroffen – gegen das Vorhaben argumentiert. Die Qualität der Stellungnahme und die rechtliche Untermauerung sind für den Zingster Bürgermeister gute Gründe, dass die Ablehnung seitens der Genehmigungsbehörde nicht einfach so vom Tisch gewischt werden könne. Dass die am meisten betroffenen Kommunen nicht ausreichend gehört werden, „kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Andreas Kuhn. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Versprechungen im Vorfeld der zurückliegenden Landtagswahlen, die Bürger bei Großprojekten eingehender zu informieren und zu beteiligen. Die Kooperation mit dem Amt Darß/Fischland lobt Andreas Kuhn als „richtig gutes Beispiel für Verwaltungszusammenarbeit“.

Vor dem Darß und dem Zingst könnte der bestehende Offshore-Windpark „Baltic I“ um den Park „Gennaker“ erweitert werden. Drehen sich vor dem Darß derzeit 21 Windenergieanlagen, sollen mit der Erweiterung 103 dazukommen. Und: Die neuen Windräder würden die bestehenden um 60 Meter überragen. Der Windpark würde sich über 17 Kilometer in Ost-West-Richtung erstrecken.

Kuhn hatte in der Vergangenheit immer wieder auf das Raumordnungsverfahren im Zusammenhang mit der Planung von „Baltic I“ verwiesen. Demnach sei die Kapazität von Offshore-Windenergieanlagen in dem Bereich mit 21 Windrädern ausgereizt. Bauamtsleiter Ingo Reichelt vermisste zuletzt Analysen, wonach sich die Kapazität erhöht habe. Timo Richter

OZ

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