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Zingst berät über höhere Elternbeiträge

Zingst Zingst berät über höhere Elternbeiträge

Zuschüsse sinken, Lohnkosten steigen

Zingst. Tiefer in die Tasche müssen Eltern greifen, die ihren Nachwuchs in der Kindertagesstätte „Muschelsucher“ in Zingst betreuen lassen. Um durchschnittlich 15 Euro soll der Elternbeitrag steigen. Die Gemeindevertreter des Seeheilbades entscheiden heute Abend über die Anhebung des Elternbeitrages. Grund sind die gesunkenen Beiträge für die Kinderbetreuung, die von Kreis und Land an die Kommunen überwiesen werden.

Zusammen mit höheren Personalkosten als Folge der jüngsten Tarifabschlüsse summiert sich der Fehlbetrag im Gemeindehaushalt auf knapp 25000 Euro auf, wie der Leiter des Finanz- und Sozialverwaltungsamtes in der Zingster Gemeindeverwaltung, Christian Zornow, sagt. Für die unterschiedlichen Betreuungsarten fallen die Steigerungen unterschiedlich aus, wenn die Gemeindevertreter den Beschlussvorschlag aus der Verwaltung unverändert passieren lassen. Unterm Strich wird die Betreuung in der Krippe etwas teurer sein als die im Kindergarten. Insgesamt betrachtet spricht Zornow von einer „moderaten“ Erhöhung des Elternbeitrags für die Kinderbetreuung.

Laut Tagesordnung für die heutige Zusammenkunft soll auch die Gebührensatzung für die Schul- und Kitaspeisung angepasst werden. Dahinter verbirgt sich laut Sachgebietsleiter keine Erhöhung. Vielmehr beinhaltet der Tagesordnungspunkt eine Änderung bei der Abrechnung. Das neue System macht es möglich, dass nicht länger ausschließlich pauschal für die Essensversorgung abgerechnet wird. Künftig brauchen die Eltern nur noch für die Mahlzeiten ihrer Kinder zu zahlen, die bestellt wurden. Unterm Strich, davon geht Zornow aus, werde es für viele Eltern günstiger.

Mit einem Satzungsbeschluss soll der Bebauungsplan „Schutz des zentralen Versorgungsbereiches Zingst“ rechtskräftig gemacht werden. Damit soll verhindert werden, dass bestehende Läden in der Einkaufsmeile zu Ferienwohnungen umgewandelt werden. Die Vermietung von Urlaubsquartieren verspricht eine höhere Rendite als die Vermietung von Erdgeschossfläche an einen Händler. Von positiven Reaktionen auf die ersten Unterlagen für einen Bebauungsplan für die nördliche Klosterstraße – es geht um den Erhalt der alten Fischerhäuser in dem Bereich – geht Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) fest aus.

Gemeindevertretung: 30. März, 19 Uhr, Kurhaus Zingst.

tri

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