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Zingst betreibt Naturschutz mit der Fotokamera

Zingst Zingst betreibt Naturschutz mit der Fotokamera

Ende März beginnt Saison im Seeheilbad / Fotografie ist Alleinstellungsmerkmal

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Jens Redeker (Leiter Printstudio Max-Hünten-Haus), Klaus Tiedge (Kurator), Simone Marks (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) sowie Martin Dankert (Büroleiter Max-Hünten-Haus, v. li.) begutachten Modelle von Freiluftausstellungen für das Umweltfotofestival Horizonte Zingst.

Quelle: Foto: Timo Richter

Zingst. Natur steht im Drei-Säulen-Modell für den Tourismus in Zingst an vorderster Stelle. Es folgen Fotografie und Gesundheit respektive Erholung. Ohne Natur wäre die Fotografie in dem Seeheilbad jedoch niemals zu einem Alleinstellungsmerkmal mit inzwischen „internationaler Strahlkraft“ geworden. Klaus Tiedge, Hamburger und Kurator der Foto-Convention, ist seit Jahren Triebfeder der Entwicklung Zingst im Fotosektor zu einer in Fachkreisen anerkannten Größe. Dass nun gar der Berufsverband freier Fotografen und Filmgestalter (BFF) Ende März zur Klausurtagung nach Zingst einlädt, spricht Bände.

Und natürlich hat Klaus Tiedge im Vorfeld die Trommel für „sein“ Zingst gerührt. So ist die „Elite der professionellen kreativen Fotografen“, wie er die BFF-Mitglieder nennt, mit einem eigenen Projekt beim Umweltfotofestival „Horizonte Zingst“ dabei. „Mensch und Meer“ heißt das ehrgeizige Vorhaben. Zehn Studierende von zehn Hochschulen hat die Jury aus BFF-Mitgliedern ausgewählt.

Ausgestattet mit einem Stipendium der Kur- und Tourismusgesellschaft Zingst gehen die Studierenden weltweit auf Tour, um ihre Konzepte zu verwirklichen. Erste Ergebnisse werden während der Foto-Convention vom 23. bis 25. März, das ist der offizielle Saisonauftakt, in Zingst präsentiert. Für die angehenden Foto-Designer ist das laut Tiedge eine „einzigartige Trainings-Chance“. Das Festival sei die grandiose Möglichkeit, Naturschutz mit der Kamera zu leisten.

Der Saisonauftakt mit dem „Lichtertanz“ und der anschließenden Musiknacht in sieben angesagten Kneipen und Restaurants in Zingst am Samstag, 25. März, unterstreicht auch in seiner vierten Auflage die Ausrichtung auf Fotografie. Denn mit Foto-Workshops und Live-Vorträgen professioneller Fotografen wird wieder die touristische Richtung gewiesen. Verabschiedet haben sich die Organisatoren von Paket-Angeboten, mit denen in den Vorjahren Besucher aus Berlin und Hamburg gleich busweise nach Zingst und in die Vortragveranstaltungen gekarrt wurden. Rund 150 Besucher waren damit sicher.

Nun setzen die Macher auf Individualität. Anreise, Unterkunft, Veranstaltungen – um das alles müssen sich die Interessierten selbst kümmern. Laut Simone Marks, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Kur- und Tourismusgesellschaft Zingst, begründet das mit Wünschen von Workshop-Teilnehmern des Vorjahres. Interessenten müssen sich beeilen, ein Teil der Workshops ist bereits ausgebucht, für die Übrigen stehen nur noch Restplätze zur Verfügung.

Eröffnet wird die Foto-Convention am 23. März um 18 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten. Dann gibt es auch einen Ausblick auf das Highlight, das Umwelt-Fotofestival. Gastland zur zehnten Auflage in diesem Jahr ist Norwegen. Bessere Sicht auf den „Lichtertanz“ wird es in diesem Jahr geben. Denn anders als in den vergangenen Jahren wird das Spektakel beiderseits der Seebrücke inszeniert. Menschen im Rollstuhl können sich das Spektakel nach Anmeldung im Kurhaus von einer eigens für sie gebauten Plattform anschauen.

Mehr im Internet: www.erlebniswelt-fotografie-zingst.de

Stipendiaten sind für Foto-Projekt weltweit unterwegs

10 Studierende von zehn Hochschulen sind weltweit für das Foto-Projekt „Mensch und Meer“ unterwegs. Ergebnisse des Projekts werden während des Fotofestivals „Horizonte“ in einer Freiluftausstellung gezeigt. Die Studierenden erhalten jeweils ein Stipendium von der Kur- und Tourismus GmbH Zingst. Initiiert wird das ehrgeizige Vorhaben vom BFF, dem Berufsverband der freien Fotografen und Filmgestalter.

6 Galerien sind mit Ausstellungen an der Foto-Convention, dem Saisonauftakt in Zingst, beteiligt. Anfang März werden die Schauen gehängt.

Timo Richter

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