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Zingst hat jetzt einen Fotokunstpfad

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Gestern wurde er eröffnet / Das war auch der Startschuss für das Umweltfotofestival „Horizonte“

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Im Kunstwerk „Taumascopio“ vor dem Max Hünten Haus spiegelt sich Lynn (9). Fotos (2): Anika Wenning

Zingst. Ein spannendes, neues Fotomotiv zu finden, ist nicht immer einfach. In Zingst ist das seit heute überhaupt kein Problem. Gestern Nachmittag wurde im Rahmen des Umweltfotofestivals „Horizonte“ der Fotokunstpfad des Hauptsponsors Olympus eröffnet. Die Kameras, die zum Verleih bereit standen, waren innerhalb kürzester Zeit weg. Rund 300 Gäste nahmen an der offiziellen Eröffnung teil und fotografierten, was das Zeug hielt.

OZ-Bild

Gestern wurde er eröffnet / Das war auch der Startschuss für das Umweltfotofestival „Horizonte“

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An acht Orten, unter anderem auf dem Vorplatz des Max Hünten Hauses, im Kurpark oder am Strand, stehen Kunstwerke, die tolle Motive bieten und zum Entdecken einladen.

Auch die neunjährige Lynn aus Bielefeld zückte gestern gleich den Fotoapparat und machte am „Taumascopio“, in dem sich der Fotograf spiegelt, ein Bild. Das Kunstwerk stammt von Mattia Paco Rizzi. Die junge Hobbyfotografin besucht mit ihren Eltern Ute und Frank Seemann bereits zum fünften Mal das Fotoevent. „Lynn und ihre Schwester nehmen dann auch immer an Fotokursen teil“, berichtet Frank Seemann. „Es ist eine gute Möglichkeit, um den Kindern die Fotografie näherzubringen. Außerdem wird bei den Kursen auch immer das Thema Umwelt angesprochen. Das finde ich sehr gut.“

Seit über drei Jahren hat Olympus an unterschiedlichen Orten eine interaktive Kunstausstellung, die die Besucher durch die Augen der Kamera entdecken können. „Fotografieren soll Spaß machen“, sagte Olaf Kreuter von Olympus. „Unsere Idee war es nun, mit diesem Konzept nach draußen zu gehen. Und Zingst ist einfach der perfekte Ort dazu.“

Brigitte Hölzel war ganz begeistert von der Miniaturwelt der Set-Designerin Sibylle Oellerich und der Texterin Katharina Göbel. Auf dem Anker am Zingster Postplatz sind zahlreiche Figuren und kleine Details versteckt, die erkundet und aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert werden können. „So etwas fasziniert mich. Ein Freund von uns macht auch Miniaturfotografie. Es ist Wahnsinn, wie viel Arbeit in dem Aufbau steckt“, erklärt die Wuppertalerin. Sie ist mit ihren Mann zum ersten Mal in Zingst – zufällig genau zum Fotofestival. „Ich fotografiere selbst. Ich werde auch auf jeden Fall noch an einem Workshop teilnehmen.“

Auch Petra und Hans-Peter Bings aus Bergisch-Gladbach besuchten das Fotofestival zum ersten Mal. „Wir machen gerade in Zingst Urlaub und sind darauf aufmerksam geworden. Wir wollten heute Morgen eigentlich noch eine Kamera für meine Frau ausleihen, aber die waren schon alle weg.“

Die Erfurterinnen Andrea Radzieja, Elke Lütz und Sabrina Nürnberger sind mit ihrem ganzen Fotokurs – Erfurter Blickwinkel – angereist. „Wir sind mit zehn Leuten hier“, berichtet Elke Lütz. „Die Mutter einer Teilnehmerin unseres Fotokurses kommt aus Zingst. Sie hat das alles ganz wunderbar organisiert.“

Und während das Umweltfotofestival in Zingst noch bis zum 5. Juni mit 21 Ausstellungen, 88 Workshops und einer täglichen Multimediashow lockt, bleiben die Kunstwerke des Olympus-Fotokunstpfades sogar noch drei Jahre in dem Seeheilbad.

Flüchtlingsschicksale

Heute wird um 18 Uhr im Marinekomplex in Zingst (gegenüber dem Hotel Vier Jahreszeiten) die Ausstellung „Exodus – Menschen auf der Flucht“ eröffnet, präsentiert durch das Magazin „Stern“ und das Goethe-Institut Athen. Gezeigt werden Bilder des griechischen Fotografen Nikos Pilos. Er präsentiert in harten Schwarzweiß-Kontrasten Flüchtlingsschicksale auf der Balkanroute.

• Infos zum Umweltfotofestival „Horizonte“ in Zingst gibt es im Internet unter www.horizonte-zingst.de

Anika Wenning

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