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Zingst kalkuliert Abwassergebühr neu

Zingst Zingst kalkuliert Abwassergebühr neu

Der gemeindeeigene Betrieb hat 2015 einen Überschuss von 219000 Euro erzielt

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Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) sucht nach einem Wahlpatt Rat in der Kommunalverfassung.

Quelle: Timo Richter

Zingst. Der Tourismus in dem Seeheilbad brummt, die Kasse des Zingster Fremdenverkehrsbetriebes klingelt – da brauchten die Mitglieder der Gemeindevertretung am Donnerstagabend nicht lange diskutieren. Sie beschlossen einstimmig den Jahresabschluss 2015. Vorneweg hatte das Gremium auch dem Abschluss des Vorjahres des Zingster Abwasserentsorgungsbetriebs einmütig ihren Segen gegeben.

Mehr Gäste

14 768Gästebetten waren 2015 in Zingst offiziell registriert. Das ist eine Steigerung von 0,7 Prozent zum Vorjahr. Gut 1,7 Millionen Übernachtungen wurden in dem Jahr gezählt.

6,1Tage blieben die Urlauber im Schnitt. Insgesamt reisten im Vorjahr 281200 Gäste an, ein Plus von 1,8 Prozent.

Unterm Strich hatte der gemeindeeigene Betrieb ein Plus von 219000 Euro erwirtschaftet, wie ein Wirtschaftprüfer vorrechnete. Grund sind die gestiegenen Abwassermengen. Immerhin rund 407

000 Kubikmeter Abwasser landeten im vergangenen Jahr in der Zingster Kläranlage, rund 14 Kubikmeter mehr als im Jahr davor.

Gut 92000 Euro des Gewinns werden an die Kommune ausgeschüttet, der meiste Teil des Restes fließt in die Rücklage des Unternehmens. Noch im November soll es angesichts der positiven Zahlen eine neue Kalkulation der Gebühren für die Abwasserbeseitigung geben, sagte Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU).

Die mit Abstand meisten Einnahmen erzielt der Fremdenverkehrsbetrieb Zingst aus der Kurabgabe, danach folgen die Parkplatzgebühren. Mit einem Reingewinn von 42000 Euro wurde das Jahr 2015 abgeschlossen – immerhin das Vierfache des ursprünglich geplanten Ertrags.

Gegenüber dem Jahr 2014 ging die Zahl der Übernachtungen im Vorjahr um 2,5 Prozent nach oben, auf 1,725 Millionen. Die Zahl der Gäste stieg auf 281200, was einem Plus von 1,8 Prozent entspricht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb bei 6,1 Tagen. Im Vorjahr waren beim Fremdenverkehrsbetrieb exakt 14768 Gästebetten registriert. Das ist gegenüber dem Jahr davor eine Zunahme um rund 0,7 Prozent. Die Auslastung der Betten stieg leicht auf nun 32 Prozent. Die Gemeindevertreter zeigten sich von den Zahlen beeindruckt und stimmten geschlossen für den Jahresabschluss.

Kurios verlief die Wahl eines sachkundigen Einwohners in den Bauausschuss der Gemeindevertretung. Für den verstorbenen Herbert Krüger hatte die CDU-Mehrheit Michael Schenk als Nachfolger vorgeschlagen. CDU-Mann Rainer Petschaelis brachte am Sitzungsabend mit Rainer Schmidt einen Gegenkandidaten ins Spiel. Die geheime Abstimmung brachte einen Patt. Bei einer Enthaltung stimmten jeweils sechs Gemeindevertreter für einen der beiden Kandidaten. Da musste der Bürgermeister erst einmal in der Kommunalverfassung stöbern, wie in so einem Falle zu verfahren sei. Derweil wurden weitere Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Am Ende entschied das Los: Neuer sachkundiger Einwohner in dem Gremium ist Michael Schenk.

Timo Richter

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