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Zingst soll eigene Rettungswache erhalten

Dierhagen/Zingst Zingst soll eigene Rettungswache erhalten

Landkreis denkt über weitere Standorte nach / Reparatur der Düne mit Sand vom Wustrower Strand

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Dierhagen/Zingst. Die „Außenstelle“ der Rettungswache Prerow in Zingst soll eine dauerhafte Institution werden. Seit Juni vergangenen Jahres ist ein zusätzliches Einsatzfahrzeug in Zingst stationiert, wie Manfred Gerth, stellvertretender Landrat, am Mittwochabend währen des Bilanztreffens des Saisonrates Nordvorpommern sagte. Das Projekt sei zwar auf zwei Jahre befristet, gleichwohl geht Gerth davon aus, „dass diese Wache eine feste Instanz in der Region werden wird“. Mehr noch: Die Wache in dem Seeheilbad sei nicht die einzige zusätzlich einzurichtende Wache, wie Gerth mit Blick auf das Rettungsdienstgesetz betonte.

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Landkreis denkt über weitere Standorte nach / Reparatur der Düne mit Sand vom Wustrower Strand

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Hohe Einsatzzahlen

561 Einsätze fuhr der Rettungswagen, der seit Juni 2016 in der „Außenstelle“ der neuen Wache Prerow in Zingst stationiert ist.

1071 Mal war der in Prerow stationierte Rettungwagen im Einsatz.

Kürzere Einsatzzeiten, schnellere Hilfe – das steigere nach Einschätzung Manfred Gerths das Sicherheitsgefühl für Urlauber und Einheimische. Dazu komme der Einsatz sogenannter First Responder, das sind qualifizierte Ersthelfer, die die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückten.

Die Zahlen sprechen für sich. Seit Einrichtung der Wache in Zingst im Juni 2016 war der dort stationierte Rettungswagen bis Jahresende 561-mal im Einsatz. Zum Vergleich: Der in Prerow stationierte Rettungswagen musste im vergangenen Jahr 1071-mal ausrücken. Vorteil ist, dass im Notfall nicht ein Rettungswagen vom Festland auf die Halbinsel fahren müsse.

In Zingst selbst wird auf eine Zusage des Landkreises gehofft, den Rettungswagen dauerhaft in dem Seeheilbad zu stationieren. Das bestätigte Bürgermeister Andreas Kuhn (CDU) gestern auf Nachfrage.

Dann werde die Kommune auf einem eigenen Grundstück in der Bahnhofstraße eine Rettungswache bauen und sie an den Landkreis als Träger des Rettungsdienstes vermieten.

Für das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt erläuterte Gerhild Winkler vom Bereich Wasser- und Küstenschutz die Auswirkungen des Hochwassers im Januar. So seien in Dierhagen-Neuhaus auf einem gut 15 Kilometer langen Strandabschnitt rund 120000 Kubikmeter Sand weggespült worden, auf einem mehr als 14 Kilometer langen Strandabschnitt in Zingst waren es sogar 133000

Kubikmeter Sand. Als Sofortmaßnahme wird auf der Halbinsel derzeit die Düne südlich der Seebrücke von Wustrow wieder repariert. Dort reichte der Abtrag bis in den Sicherheitsbereich der Düne hinein.

Dafür werden 4000 Kubikmeter Sand vom Strand hinter den Wellenbrechern an der Seebrücke zur Reparatur der Düne verbaut. Gerlind Winkler lobte den unaufgeregten Umgang der Kommunen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit dem Hochwasser. Später werden Dünen bei Ahrenshoop und zwischen Prerow und Zingst wieder mit Sand aufgefüllt.

Timo Richter

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