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Gestern im Mittelmeer: „Sea-Eye“ rettet 245 Menschen

Rostock Gestern im Mittelmeer: „Sea-Eye“ rettet 245 Menschen

Die Crew des in Rostock umgebauten Fischkutters hat erneut Flüchtlinge in Schlauchbooten in Sicherheit gebracht

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Die Crew der „Sea-Eye“ (im Hintergrund) hat gestern insgesamt 245 Menschen in Schlauchbooten im Mittelmeer gerettet.

Quelle: Sea-Eye.org

Rostock. Gestern hat die Crew der „Sea-Eye“ erneut Flüchtlinge aus sinkenden Booten im Mittelmeer gerettet. Diesmal waren es zwei manövrierunfähige Schiffe, die von der Besatzung des in Rostock umgebauten Fischkutters gesichert werden konnten. Im ersten Boot saßen Menschen aus Liberia, Somalia und Sudan – insgesamt 110 Personen, darunter zwei Frauen und elf Kinder unter fünf Jahren. Im zweiten Schlauchboot befanden sich 135 Menschen (davon 36 Frauen und acht unter Fünfjährige) vor allem aus Bangladesh, Pakistan und einige Afrikaner. Die Geretteten wurden von der italienischen Küstenwache und der Marine nach Italien gebracht, wie Initiator Michael Buschheuer von der privaten gemeinnützigen Seenotrettungsorganisation Sea-Eye informiert. Er hatte den ehemaligen Fischkutter „Sternhai“ zu Jahresbeginn in Rostock umbauen und auf den Namen „Sea-Eye“ taufen lassen. Vom Rostocker Stadthafen hat das Schiff seine Reise ins Mittelmeer angetreten und ist seit Anfang April vor der libyschen Küsten im Einsatz. 3750 Menschen wurden seither mit diesem Schiff aus Seenot gerettet. Der derzeitige Einsatz ist die achte Mission der „Sea-Eye“. Innerhalb weniger Tage hat die Crew um Kapitän Chris Orlamünder aus Hemau (Oberpfalz) mit dem gestrigen Einsatz fast 750 Menschen aus Seenot gerettet.

Der Kutter „Sternhai“ wurde 1959 als letzter der 26-Meter-Kutter-Serie beim VEB Fischkombinat Sassnitz in Dienst gestellt. Als SAS 320 lag das Schiff bis 2014 in Sassnitz. Eigner war ab 1991 Kapitän Gert Erler, der nach 43 Jahren Fischerei in den Ruhestand ging und das Schiff an die Sea-Eye-Organisation verkaufte.

dk

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