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Hafen wurde für vier Tage zur Festmeile

Barth Hafen wurde für vier Tage zur Festmeile

Die 23. Auflage der Barther Segel- und Hafentage zogen Tausende Besucher an

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Die Wakeboarder nutzten die Heckwelle ihres eigenen Schleppbootes als „Sprungbrett“ für spektakuläre Sprünge und Saltos.

Barth. Die 23. Barther Segel- und Hafentage sind gestern Abend mit einer Popschlagerparty eines Löbnitzer Einrichtungshauses zu Ende gegangen. Deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr – so die Erkenntnis von Veranstaltungskoordinator Jürgen Stelljes – hatten die vier Tage genutzt, um auf der Festmeile ein paar schöne Stunden zu verleben, Freunde und Bekannte zu treffen und den Alltag zu vergessen.

OZ-Bild

Die 23. Auflage der Barther Segel- und Hafentage zogen Tausende Besucher an

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Weil das Wetter mit frischem Westwind kaum mal an den Strand einlud, sich aber gleichzeitig in Bezug auf Regen zurückhielt, war das Veranstaltungsgelände sehr gut mit Besuchern gefüllt. Ob die Händler und Schausteller mit ihrem Umsatz zufrieden waren, steht auf einem anderen Blatt, denn viele Preise waren für die bescheidenen finanziellen Möglichkeiten vieler Barther gepfeffert.

Absoluter Höhepunkt, der tausende Menschen an den Barther Hafen zog, war wieder das traditionelle Höhenfeuerwerk am Freitagabend gewesen - wenn die Meinungen darüber auch etwas auseinandergehen. Ein Teil des Publikums erinnerte sich an frühere Feuerwerke und bemängelte die große Entfernung zwischen den Zuschauern am Hafen und dem Abschussort am Wirtschaftshafen.

Auch die sicherlich (aus der Nähe) sehenswerte und effektvolle Feuershow mit brennenden Fackeln verlor aus diesem Grund einen großen Teil ihrer Wirkung. Jürgen Stelljes nannte als Grund für die weite Distanz die üblichen Schwierigkeiten, die behördlichen Auflagen für den Abschussponton umzusetzen. „Wir wollen aber weiterhin versuchen, das Feuerwerk wieder vor der Hafenausfahrt abschießen zu dürfen.“

Auf dem Wasser wechselten sich vielfältige Aktivitäten ab, den Beginn machten die Opti-Spaß-Regatta und die Yacht-Regatta (Sieger U. Zeh, „Flicka“) am Eröffnungstag. An den nachfolgenden Tagen zogen vor allem die rasanten Vorführungen der Wakeboarder regelmäßig Publikum an die Kaikante.

Leider musste die Vorführung der Fallschirmspringer vom Barther Verein Skydive-Ostsee am Samstagnachmittag wegen starker Windböen abgesagt und vorerst auf den Sonntag vertagt werden. „Sicherheit geht in unserem Sport über alles“, begründete Vereinsvorsitzender Eckhardt Gärtner seine Entscheidung.

Am Sonntagvormittag sah die Situation wieder nicht so verheißungsvoll aus, besserte sich jedoch am frühen Nachmittag. Kurz nach 14.30 Uhr schwebten vier Fallschirmsportler unter dem Beifall hunderter Schaulustiger aus 1500 Metern Höhe in das östliche Hafenbecken, trennten sich von ihren Schirmen und schwammen in Richtung Ballastkiste. Ihre Fallschirme sammelten die DLRG und der Hafenmeister ein.

Der langjährige Kunsthandwerkermarkt, an dem einst 26 Standbetreiber teilnahmen, beschränkte sich wegen des fehlenden Schipperschuppens auf sieben Stände auf der Ballastkiste und auf dem Gelände des Segler-Vereins.

„Die meisten Anbieter scheuen sich, ihre Stände im Freien aufzubauen. Nun hoffen wir auf den bevorstehenden Neubau des Schipperschuppens, um unseren Markt im kommenden Jahr wieder in gewohnter Stärke und Qualität ausrichten zu können“, wünschte sich Bernd Wollbrecht (70) aus Barth, der an der Ballastkiste seine Holzskulpturen, Ölbilder und Kupfertreibarbeiten zeigte.

Hafenmeister Stephan Wenke zog gestern ein überwiegend positives Fazit, die Sicherheit und Ordnung auf dem Wasser und auf dem Festgelände betreffend: „Dass es abends auch mal lauter werden kann, das gehört bei so einem Fest einfach dazu.“

Volker Stephan

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