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Junge Leute stehen aufs Begegnungszentrum

Ribnitz-Damgarten Junge Leute stehen aufs Begegnungszentrum

Jeden Tag kommen durchschnittlich 45 Mädchen und Jungen dort hin

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John Thews, Tom Burmeister, Maja Fink, Lea Poggendorf, Jenny Kalisch und Raik Scheller kommen sehr gern ins Jugendzentrum. Sie besuchen das Gymnasium beziehungsweise die Berufsschule.

Quelle: Fotos: Edwin Sternkiker

Ribnitz-Damgarten. Am Billardtisch tummeln sich Tom Burmeister, Maja Fink, Lea Poggendorf und Raik Scheller, sie besuchen das Gymnasium beziehungsweise die Berufsschule. Ihnen gefalle es sehr gut im Begegnungszentrum, sie seien ziemlich häufig hier, erzählen sie. Ein paar Meter weiter wird im Atrium Tischtennis gespielt, andere Kinder und Jugendliche sitzen auf der Couch und stecken die Köpfe zusammen. Andere wiederum erledigen ihre Hausaufgaben. Mittendrin Margit Dahms, Leiterin des Jugendzentrums. Das öffnet montags bis freitags jeweils in der Zeit von 13 bis 18 Uhr seine Türen. In der Zeit davor stehen die Räumlichkeiten für die Pausenbetreuung von Schülern zur Verfügung.

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Jeden Tag kommen durchschnittlich 45 Mädchen und Jungen dort hin

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Bis November vorigen Jahres leitete Margit Dahms das Jugendhaus „Villa“ in der Damgartener Chaussee. Da habe sie zwischen 20 und 30 Kinder und Jugendliche täglich betreut. Nach dem Umzug ins Begegnungszentrum seien es mehr. „Pro Tag kommen derzeit durchschnittlich 45 Mädchen und Jungen“, erläutert die 54-Jährige.

Spielen, Hausaufgaben erledigen oder einfach mit Gesprächen die Zeiten überbrücken, bis der Bus abfährt, damit sollen sich die Angebote für die jungen Leute nicht erschöpfen, ergänzt Juliane Hecht-Pautzke, Bereichsleiterin der Jam GmbH. Sie leitet die Servicestelle Ehrenamt im Begegnungszentrum. „Wir sind für alle Ideen offen und möchten so vielfältig wie möglich arbeiten. Dabei orientieren wir uns am Bedarf der Kinder und Jugendlichen“, betont sie. „Wenn sich zum Beispiel eine Schülerband gründen möchte, dann gibt es hier beste Voraussetzungen“, erzählt sie bei einem Rundgang durchs Haus, der auch zum Bandprobenraum führt. „Der Raum ist so gut isoliert, dass es auch mal richtig laut werden darf“, so Hecht-Pautzke.

Sehr gefreut habe sie sich über das Angebot von Frank Ruppe. Der 53-Jährige gibt Gitarrenunterricht, tritt kostenlos in Seniorenheimen auf und macht Projekte mit Schulen und Kitas. Seit einiger Zeit leitet er auch den Chor der Volkssolidarität, jetzt möchte er im Begegnungszentrum auch mit einem Jugendchor durchstarten. Letzten Mittwoch war die erste Probe. „16 Interessenten haben bereits zugesagt. Ich hoffe, das sich möglichst viele weitere Mädchen und Jungen melden, die mitmachen möchten. Nach oben gibt’s erstmal keine Grenzen“, sagt Frank Ruppe.

Nicht nur das Atrium wird bereits intensiv genutzt, sondern auch die beiden Gruppenräume und der Saal. In letzterem findet unter anderem der Tanzunterricht der Klassenstufe 10 statt. Der Hort der Bernstein-Schule nutzt ihn für seinen Zumbakurs. Theaterproben und Zirkusunterricht finden hier ebenfalls statt. Unterm Dach des Begegnungszentrums befindet sich die Erziehungsberatungsstelle der Jam GmbH. Außerdem arbeitet hier die Servicestelle Ehrenamt. Sie ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen des ehrenamtlichen Engagements. Die Idee diese Servicestelle zu schaffen, ist bereits im Februar 2015 entstanden. Das war auch der Grund dafür, dass Ribnitz-Damgarten zu den insgesamt 50 Städten gehörte, die 2016 vom Bundesfamilienministerium für das Förderprogramm „Engagierte Stadt“ ausgewählt wurden.

Nach der Eröffnung des Begegnungszentrums im November vorigen Jahres betrachte sie das Jahr 2017 als „Probe- und Entwicklungsjahr“, erläutert Juliane Hecht-Pautzke. Der Anfang sei jedenfalls schon mal sehr vielversprechend, schätzt sie ein. So wurden seit Eröffnung des Hauses im November 2016 bis Ende des Jahres insgesamt 62 Mal die Räume zu verschiedensten Zwecken genutzt. Ein weiterer Blick in die Statistik zeigt, dass allein das Jugendzentrum im November 675 Besucher an 18 Öffnungstagen hatte. Das waren pro Tag 38. Im Dezember waren es 721 Besucher und damit pro Tag 52 bei 14 Öffnungstagen.

Vielseitig nutzbar

3,3 Millionen Euro hat der Umbau der ehemaligen Einkaufshalle in ein Begegnungszentrum gekostet. Auf 1400 Quadratmetern sind ein Stadtteilcafé, Büros der Erziehungsberatungsstelle Jugendhaus Alte Molkerei (JAM) GmbH sowie zwei Gruppenräume, ein Saal mit bis zu 400 Plätzen und ein Atrium entstanden. Die Servicestelle Ehrenamt ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen des ehrenamtlichen Engagements in der Bernsteinstadt. Das Jugendzentrum hat montags bis freitags in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Hier ist Margit Dahms unter ☎ 03821/8898373 erreichbar.

Edwin Sternkiker

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