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Junge rettet sich vor umstürzenden Baum

Wieck Junge rettet sich vor umstürzenden Baum

Der Zehnjährige war am Sonnabend mit seiner Familie mit dem Fahrrad im Darßwald bei Wieck unterwegs.

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Das Fahrrad des Zehnjährigen unter dem umgestürzten Baum.

Quelle: privat

Wieck. Ein zehnjähriger Junge ist am Sonnabend im Darßwald bei Wieck (Vorpommern-Rügen) offenbar nur knapp einem schrecklichen Unfall entgangen. Nur dank des Rufes seines Vaters konnte sich das Kind vor einem umstürzenden Baum retten. Im letzten Moment sprang der Junge zu Seite. Sein Fahrrad, mit dem er zu diesem Zeitpunkt unterwegs war, wurde von dem Baum begraben.

„Ich musste selbst zur Seite springen und sah meinen Sohn in Schockstarre, als der Baum auf ihn zukam“, beschreibt dessen Vater* das Geschehen. Auch sein Fahrrad wurde von dem Baum getroffen. „Ich schrie, dass er da weg soll. Das ging alles so schnell.“ Verletzt wurde der Junge nicht. „Wir haben Glück gehabt. Aber was wäre wenn? Das hat uns noch auf der Rückfahrt sehr bedrückt.“

Kritik am Nationalparkamt

„Wenn der ihn erwischt hätte, wäre er tot gewesen“, sagt Diethart Kröpelin, seit elf Jahren Fahrradverleiher in Wieck. Von ihm hatte die Familie die Räder. Kröpelin nimmt jetzt das Nationalparkamt in die Pflicht. „Es besteht teilweise Unfallgefahr im Darßwald. Das Nationalparkamt muss seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen“, fordert er.

„Wir sind froh das es glimpflich ausging“, sagt Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommersche Boddenlandschaft. Allerdings weist er darauf hin, dass sich die Nutzer auf eigene Gefahr in dem Wald bewegen. Innerhalb des Waldes gelte laut Bundeswaldgesetz nur eine eingeschränkte Verkehrssicherungspflicht. Das heißt, dass nur akute Gefahren zu beseitigen sind. Für sogenannte waldtypische Gefahren hafte der Waldbesitzer – das Land – nicht. „Bei uns liegt keine Verletzung der Sorgfaltspflicht vor“, so Gernot Haffner.

Von Robert Niemeyer

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