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Klein, aber fein: 15 Jahre Infozentrum Neuheide

Neuheide Klein, aber fein: 15 Jahre Infozentrum Neuheide

Die touristische Einrichtung der Stadt Ribnitz-Damgarten wurde am 1. Mai 2001 eröffnet / Am 1. April startet Fotowettbewerb / Die schönsten Aufnahmen aus Wald und Moor gesucht

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Das Schulungs- und Informationszentrum in Neuheide.

Neuheide. In dem Jahr, als das Informationszentrum „Wald und Moor“ Neuheide eröffnet worden war, kamen gerade mal 1300 Besucher. Das war 2001. Im vergangenen Jahr konnten 14656 Besucher im Infozentrum „Wald und Moor“ in Neuheide gezählt worden. Ob in dieser Saison draufgelegt werden kann, wird sich zeigen. Auf jeden Fall stehen die Chancen nicht schlecht. Der Grund: Das kleine Waldmuseum, in dem sich die Besucher auf etwa 100 Quadratmetern über den einzigartigen Küstenwald und das darin eingebettete Naturschutzgebiet „Ribnitzer Große Moor“ informieren können, feiert 15-jähriges Bestehen. Eine gute Gelegenheit, durch Aktionen zusätzliche Besucher in diese touristische Einrichtung der Stadt Ribnitz-Damgarten zu locken.

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Die touristische Einrichtung der Stadt Ribnitz-Damgarten wurde am 1. Mai 2001 eröffnet / Am 1. April startet Fotowettbewerb / Die schönsten Aufnahmen aus Wald und Moor gesucht

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„Das Programm steht in seinen Grundzügen, am Feinschliff wird noch gearbeitet“, erläutert Holger Tessendorf. Seit Mai 2012 arbeitet er im Infozentrum „Wald und Moor“, mittlerweile als Festangestellter.

Auftakt wird ein Fotowettbewerb sein. Gesucht werden Naturaufnahmen aus dem Stadtforst mit seinem Naturschutzgebiet „Ribnitzer Großes Moor“. An Motiven herrscht da kein Mangel. Immerhin erstreckt sich die Wald-, Heide- und Moorlandschaft zwischen Graal-Müritz und Neuhaus auf 274 Hektar. Lebensraum für solche Pflanzen- und Tierarten wie Sonnentau, Moosbeere, Sumpfporst, Moorfrosch, Kreuzotter, Kraniche und Rote Heidelibelle. Eingeschickt werden können die Aufnahmen ab 1. April, Einsendeschluss ist der 4. Juni. (E-Mail: moorinfo@ribnitz-damgarten.de) „Es können Fotos sein, die in den kommenden Tagen und Wochen bis zum 4. Juni geschossen werden, es dürfen aber auch Aufnahmen aus vergangenen Jahren sein“, so Tessendorf. Eine Jury wird die eingesandten Fotografien vom 13. bis 15. Juni begutachten und die Preisträger ermitteln. Erster Preis wird eine Digitalkamera sein. „Die schönsten Fotos sollen dann im Internet und in einer Fotoausstellung im Foyer des Ribnitzer Rathauses zu sehen sein“, kündigt er an. Prämiert werden die besten Fotos dann am 18. Juni. An diesem Tag findet ein Waldfest auf dem Forsthof Neuheide statt.

Unter anderem mit kostenlosen Wanderungen durchs Ribnitzer Große Moor, Schatzsuche im Wald, einer Bastelstraße für Kinder und Waldfestspielen.

Am 30. April startet auch ein Natur- und Umweltquiz. Das endet am 31. Mai und wird ebenfalls am 18. Juni im Rahmen des Waldfestes ausgewertet.

Am 10. Juni wird es auf dem Forsthof einen kleinen Festakt geben, kündigte Tessendorf weiter an. Mit dabei sein werden unter anderem Akteure, die an der 1995 begonnenen Renaturierung des „Ribnitzer Großen Moores“, ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Ribnitz-Damgarten, des Ministeriums für Landwirtschaft und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern sowie der Stiftung „Prince Nature Support“ Hamburg, beteiligt waren. Da sich das Informationszentrum als Einrichtung zur Umweltbildung insbesondere auch an die Schulen der Region wendet, werden auch Vertreter von Schulen eingeladen. Ebenso Geschäftsführer großer Hotels, mit denen man zusammenarbeitet, und Vertreter der umliegenden Gemeinden und Kurverwaltungen.

100 Quadratmeter Ausstellungsfläche

Im Informations- und Schulungszentrum „Wald und Moor“ wird auf rund 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche Wissenswertes über die Entwicklung des Ribnitzer Großen Moores vom Toteisloch zum Hochmoor sowie über den Lebensraum Wald vermittelt. Zu sehen sind u.a. ein Moormodell, Arbeitsgeräte zur Gewinnung von Torf und Tierpräparate. In Terrarien und Aquarien werden einheimische Tiere vorgestellt. Einblicke in die „Wohnungen“ zahlreicher Vögel zeigt eine große Nestersammlung. Live-Aufnahmen ermöglichen Beobachtungen von Singvögeln beim Nestbau bzw. bei der Brut und Jungvogelaufzucht sowie von Fledermäusen in ihren Sommer- und Paarungsquartieren. Im Obergeschoss befindet sich ein Schulungsraum für 25 Personen. In der Nähe des Infozentrums befindet sich ein Naturlehrpfad. Das Schulungs- und Informationszentrum ist vom 1. April bis 31. Oktober täglich 10 bis 17 Uhr geöffnet, außerhalb dieser Zeiten nach Absprache.

Von Edwin Sternkiker

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