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Kraftfahrer müssen sich auf weitere Nadelöhre einstellen

Ribnitz-Damgarten Kraftfahrer müssen sich auf weitere Nadelöhre einstellen

Der Landkreis plant nach Pfingsten Arbeiten in der Rostocker Straße / Zeitgleich erneuert das Straßenbauamt gleich angrenzend die Fahrbahn nach Klockenhagen

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Die Kreuzung bei Aral in Ribnitz: Landkreis und Straßenbauamt planen nach Pfingsten hier Bauarbeiten.

Quelle: Robert Niemeyer

Ribnitz-Damgarten. Kraftfahrer müssen sich nach Pfingsten auf weitere Nadelöhre auf den Straßen von Ribnitz einstellen. Der Finanzausschuss des Kreistages behandelt am Mittwoch die Bereitstellung von 35 000 Euro aus Mitteln des Kreises für Straßenbauarbeiten an der Kreisstraße NVP 1. Das betrifft in Ribnitz den Abschnitt von der Aral-Tankstelle bis zur Einmündung der Boddenstraße.

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Der Landkreis plant nach Pfingsten Arbeiten in der Rostocker Straße / Zeitgleich erneuert das Straßenbauamt gleich angrenzend die Fahrbahn nach Klockenhagen

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Es wird die Deckschicht erneuert und die Entwässerung in Teilen angepasst.“Manfred Borowy, Straßenbauamt

Im Finanzausschuss geht es um die Bestätigung einer Dringlichkeitsentscheidung, die Landrat Ralf Drescher bereits getroffen hat. Dies wiederum hängt damit zusammen, dass der Landkreis seine Bauarbeiten in diesem Fall daran ausrichtet, dass gleich angrenzend das Straßenbauamt Stralsund einen Teilabschnitt der Landesstraße 22 erneuern will — von der Kreuzung bei Aral in Richtung Klockenhagen. Geplant ist das für den Zeitraum 18. Mai bis 24. Juni, bestätigt Manfred Borowy vom Straßenbauamt: „Es wird die Deckschicht erneuert und die Entwässerung in Teilen angepasst.“

Kurzzeitige Vollsperrungen sind dabei nicht auszuschließen.

Kommende Woche soll das Projekt Thema im Ortsbeirat von Klockenhagen sein. Er tagt am 13. April ab 19 Uhr in der Kita, erläutert die Ortsbeiratsvorsitzende Kathrin Prange. Abgesprochen sei, dass Vertreter des Straßenbauamtes die geplanten Arbeiten erläutern. Weil das Straßenbauamt ohnehin angrenzend die L 22 saniert, könne das Teilstück der Rostocker Straße ab Kreuzung Aral bis zur Einmündung Boddenstraße ebenfalls erneuert werden, so die Absprache. Es geht dabei um rund 350 Meter, auf denen aus Sicht des Landkreises unbedingt die Fahrbahndecke gemacht werden muss. In den vergangenen Jahren mussten immer wieder Risssanierungen vorgenommen werden. „Die Oberfläche der Fahrbahn hat viele Risse, ist offenporig und rau, die Mittelnaht ist offen und an diesen Stellen bricht der Asphalt aus“, so die Begründung im Landratsamt. Notwendig wäre eine Risssanierung und eine Oberflächenbehandlung. Letztere wäre aber wenig sinnvoll, „da die Belastung aufgrund der abbiegenden Verkehre an den Knotenpunkten Boddenstraße und Tankstelle zu groß ist und damit nur eine geringe Haltbarkeitsdauer gegeben ist“, steht in der Beschlussvorlage für den Finanzausschuss. In Absprache mit dem Kreis kümmert sich das Straßenbauamt um Vorbereitung und Ausführung der kompletten Maßnahme von der Rostocker Straße bis Klockenhagen.

Eine Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt würde — hinsichtlich Planung, Personaleinsatz und Baustelleneinrichtung — eine Kostenersparnis bringen. Durch das frühzeitige Ausschreiben würden zudem erfahrungsgemäß günstigere Preise erzielt als bei Ausschreibungen in der zweiten Jahreshälfte.

Während im Klockenhäger Weg und in der Rostocker Straße also bald gebaut wird, ist noch immer offen, wann die Ortsumgehung Ribnitz wieder gesperrt wird. Das Straßenbauamt geht laut Ministerium für Infrastruktur davon aus, dass es im April nun doch keine erneute Vollsperrung der B105 geben wird. Derzeit laufen noch Verhandlungen mit der zuständigen Baufirma. Dabei geht es um die Beseitigung von Mängeln, die bei den Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr aufgetreten waren. Unter anderem geht es dabei um die endgültige Fahrbahnmarkierung und auch den Verguss von Fugen.

Im Raum steht eine abermalige Vollsperrung von einer Woche. Konkrete Zeitplanungen gebe es jedoch noch nicht.

Vom 19. Oktober bis 27. November 2015 war die B 105 bereits für mehrere Wochen voll gesperrt gewesen. Damals wurde auf einer Strecke von 6,5 Kilometern die Deckschicht erneuert. Dafür wurde die Umgehungsstraße von Altheide bis zum Ortsausgang Ribnitz gesperrt. Schon damals hatte es Verzögerungen gegeben.

Von Robert Niemeyer und Peter Schlag

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