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Küstenradweg verläuft bis Brandhagen parallel zur Straße

Stralsund Küstenradweg verläuft bis Brandhagen parallel zur Straße

Vom Tisch ist die Variante über den Deviner See / Zunächst erfolgt der Ausbau des Teschenhäger Weges bis zur Pflaster-Allee

Stralsund. Die Trasse zur Weiterführung des Ostseeküsten-Radweges von Stralsund/Devin bis nach Brandshagen liegt fest. Demnach ist die ursprünglich ins Auge gefasste Variante, den Radweg durch Devin über die Halbinsel Devin, den Deviner See und die Marina Neuhof bis nach Brandshagen zu führen, vom Tisch. Jetzt soll der Weg vom Deviner Kurpark über den Teschenhäger Weg bis auf die Brandshäger Straße ausgebaut werden. Von dort soll es dann weiter immer parallel an der alten Kopfsteinpflaster-Allee entlang bis nach Brandshagen gehen.

Von der Strecke durch das Naturschutzgebiet habe man sich verabschieden müssen, weil „wir dort nicht weitergekommen sind“, sagt der Leiter der Abteilung Straßen und Stadtgrün in Stralsund, Stephan Bogusch. Die Succow-Stiftung – eine Stiftung zum Schutz der Natur – ist laut Bogusch einer der Eigentümer der betroffenen Grundstücke, über die der Radweg fühlen sollte. Die Stiftung habe aber keine Zustimmung gegeben.

Das hätte bedeutet, die Trasse weiträumiger anzulegen. Und auch der Plan, eine Brücke über die engste Stelle des Deviner Sees zu errichten, wäre nicht mehr aufgegangen. Dadurch bekam das Projekt ganz neue Dimensionen. „Wir haben sogar über einen Bootsverkehr zum Transport der Fahrräder nachgedacht.“ Am Ende hätte sich das alles aber als zu unwirtschaftlich erwiesen.

Als erstes wird nun – voraussichtlich im kommenden Jahr – der Bau des nächsten Abschnitts des Küstenradwegs vom Kurpark über den Teschenhäger Weg quer über die Felder bis zur Brandshäger Straße erfolgen. Schwieriger gestaltet sich offenbar die Weiterführung parallel zur B 105 bis Brandshagen, wo sich die Stadt mit den Nachbargemeinden abstimmen muss. Direkt auf der Pflaster-Allee könne der neue Radweg nicht angelegt werden, weil die unter Denkmalschutz steht, so Bogusch. „Das heißt, wir müssen neben der Allee bauen. Aber da kommen wir auch durch ein Trinkwasserschutzgebiet“, stellte Bogusch die Schwierigkeiten dar.

Wegen des Investvolumens ist eine europaweite Ausschreibung nötig. „Wir werden nächstes Jahr intensiv planen. Ob wir 2018 mit dem Bau beginnen können, wage ich nicht zu sagen“, so Bogusch. Ob es ab Brandshagen dann weiter straßenbegleitend bis nach Greifswald geht oder die küstennahe Variante gewählt wird, steht nicht fest. Im Februar hatte das Thema in der Gemeindevertretersitzung in Sundhagen eine Rolle gespielt.

mw

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