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Ausstellung zu Ehren eines großen Kartografen

Tribsees Ausstellung zu Ehren eines großen Kartografen

Tribsees würdigt Eilhard Lubinus mit einer Sonderschau in der Thomaskirche

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Wioleta Sloka (re.), stellvertretende Direktorin des Schlosses der Pommerschen Herzöge in Stettin, erklärt den Gästen in der Tribseeser Kirche einige Ausstellungsexponate.

Quelle: Ines Sommer

Tribsees. Mit Zirkel, Jakobsstab, Quadrant und Astrolabium ist ein Gelehrter der Universität Rostock vor gut 400 Jahren losgezogen, kletterte auf Kirchtürme und meisterte so manchen Berg. Eilhard Lubinus wollte das Herzogtum Pommern vermessen und alle Daten in einer Karte festhalten. Herzog Philipp II, Herrscher des Ostteils von Pommern, hatte ihm diesen Auftrag erteilt. Acht Jahre brauchte Lubinus – dann lag die „Große Karte des Herzogtums Pommern“ auf dem Tisch. Und sie wurde als eine der großartigsten Werke jener Zeit gesehen. Einen Einblick in seine Arbeit gibt die Ausstellung des Stettiner Schlosses „Städte des Herzogtums Pommern – nach Eilhard Lubin.“ Und die ist bis zum 29. September in der Tribseeser Kirche zu sehen. Ergänzend dazu zeigt der Heimatverein der Stadt ebenfalls eine kleine Ausstellung, unter anderem einmalige Karten der Trebelstadt.

Trotz unvollkommener Messgeräte legte Lubinus eine sehr genaue Arbeit vor. „Erstaunlich ist nicht nur die Menge an soliden Informationen, die auf der Karte enthalten sind, sondern auch die wohl überlegte, wunderschöne grafische Form. Die Karte ist für Forscher über die Geschichte Pommerns von unschätzbarem Wert“, heißt es in dem Begleitbuch zur Ausstellung „Auf Lubinus’ Spuren – ein ungewöhnlicher Reiseführer“. 49 Städte der Region sind auf der Karte zu sehen, so auch Tribsees. „Ich freue mich, dass ich heute hier in dieser schönen, prächtigen Kirche stehe. Ich bin ein bisschen neidisch, denn so eine Kirche haben wir in Stettin nicht“, sagte Wioleta Sloka, stellvertretende Direktorin des Schlosses der Pommerschen Herzöge in Stettin, bei der Ausstellungseröffnung.

Ines Sommer

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