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Durchwachsenes Wetter: Andrang in Museen

Ribnitz-Damgarten Durchwachsenes Wetter: Andrang in Museen

Mitmach-Angebote sind bei den Besuchern die Renner

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Besucherhoch im Vogelpark: Mädchen und Jungen der Marlower Grundschule, die sich mit Unterstützung der Lokalen Agenda mit Umweltbildung beschäftigen, fanden auch den im Frühjahr eingeweihten neuen Spielplatz toll.

Quelle: Fotos: Peter Schlag (1), Edwin Sternkiker (1), Anika Wenning (4)

Ribnitz-Damgarten. Strandwetter ist den Urlaubern zu gönnen. Andererseits sorgt durchwachsenes Wetter für ein Besucherhoch in Museen und Freizeiteinrichtungen. So wie jetzt, wo Urlauber und Tagesgäste in die Einrichtungen strömen. „Und zwar scharenweise“, freut sich Robby Krasselt von der Natur-Schatzkammer Neuheide. Habe es im Mai ziemlich mau ausgesehen, da sich die Urlauber bei dem schönen Wetter eher am Strand rekeln wollten, „sind unserer Ausstellungsräume seit etlichen Tagen voll. Wir machen jetzt das wett, was wir im Mai zu wenig an Besuchern hatten“. Im Durchschnitt können pro Tag 600 Besucher gezählt werden.

OZ-Bild

Mitmach-Angebote sind bei den Besuchern die Renner

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Als echter „Knaller“ habe sich das neu in diesem Jahr ins Programm aufgenommene „Kinderferienprogramm“ erwiesen. Das bietet unter anderem eine Goldwaschanlage. Kinder, und auch Erwachsene, können hier nach Gold-Nuggets suchen, „und zwar echten“, betont Krasselt. Die seien zwar winzig klein, aber wer sich geschickt anstelle und Ausdauer mitbringe, könne fündig werden. „Das Angebot kommt so gut an, dass manche Besucher regelrecht in einen Goldrausch geraten“, erzählt der Museumsgründer. Und wem Gold-Nuggets nicht reichen, der kann auch nach Bernsteinen und Edelsteinen sieben.

Sehr zufrieden mit den Besucherzahlen ist auch Henning Schröder vom Deutschen Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten . Einschließlich gestern konnten im Juli 7951 Besucher gezählt werden, berichtet der Verwaltungschef der Einrichtung. Nach den Einbrüchen in Mai und Juni sei man sehr froh über dieses Ergebnis. „Da wir ja noch fast den halben Monat vor uns haben, rechne ich damit, dass wir das Ergebnis vom Juli letzten Jahres mit 10700 Besuchern deutlich übertreffen können.“ Besucherstärkster Tag sei der Mittwoch letzter Woche gewesen, da habe man knapp 800 Besucher begrüßen können, so Schröder. Sonst seien es im Durchschnitt zwischen 300 und 500. Zu den Rennern gehören solche Mitmach-Angebote wie das Kinderbernsteinland. „So mancher Urlauber, mit denen man ins Gespräch kommt, ist positiv überrascht, dass es in einer so kleinen Stadt wie Ribnitz-Damgarten eine solch große und qualitätsvolle Bernsteinausstellung gibt“, erzählt er weiter. Die Leute würden zwar in erster Linie wegen des Bernsteins kommen, nehmen aber auch sehr gern die Sonderausstellungen mit, weiß Schröder weiter zu berichten. Eines der wichtigsten Möglichkeiten, auf das Bernsteinmuseum aufmerksam zu machen, seien – Internet hin oder her – nach wie vor Flyer, so eine Erkenntnis aus Befragungen der Besucher. „Wir sind extrem wetterabhängig“, betont Fried Krüger. Der Geschäftsführer des Klockenhäger Freilichtmuseums ist mit der Besucherresonanz der jüngsten Wochen sehr zufrieden. Herrscht Strandwetter, kommen täglich 200 Gäste nach Klockenhagen – bei Wetter wie jetzt sind es fast 600. Mittwoch gibt’s übrigens mit dem Thementag „Schaf und Mee(h)r ab 14 Uhr eine große Veranstaltung.

Der Marlower Vogelpark setzt besonders auf Familien mit Kindern. Und die schauen sich, wenn kein Strandwetter herrscht, besonders gern auf dem Gelände um. Jetzt am Sonntag kamen 2039 Besucher, am vergangenen Donnerstag waren es sogar 2070. Rekord bisher für dieses Jahr. Im Vogelpark hofft man, dass sich die Besucherzahlen mit Beginn der Sommerferien in MV noch steigern. Aktuell merken die Mitarbeiter, dass die Sachsen nach wie vor die treuesten Besuchern abgesehen von Mecklenburgern und Vorpommern sind. Auf den Resümee-Zetteln, die die Gäste ausfüllen können, werden übrigens die vielen Spielplätze besonders oft lobend erwähnt.

Peter Schlag und Edwin Sternkiker

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