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Freilichtmuseum Klockenhagen: Baubeginn für Backhaus

Klockenhagen Freilichtmuseum Klockenhagen: Baubeginn für Backhaus

Das gut 170000 Euro teure Projekt wird über das Leader-Programm gefördert / Zur neuen Saison 2017 soll die Eröffnung stattfinden

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Robert Respondek von der Firma Hauth bei Arbeiten am künftigen Backhaus des Freilichtmuseums.

Quelle: Fotos: Peter Schlag

Klockenhagen. Auf dem Gelände des Klockenhäger Freilichtmuseums entsteht ein neues Backhaus. Auf einem alten Fundament. Das war noch zu Zeiten von Heiner Morgenroth gebaut worden. Nun ziehen Mitarbeiter der Ribnitzer Firma Hauth eine neue Bäckerei in die Höhe, die auch ansonsten einiges Neue fürs Museum bringt.

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Das gut 170000 Euro teure Projekt wird über das Leader-Programm gefördert / Zur neuen Saison 2017 soll die Eröffnung stattfinden

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Eintauchen ins Landleben von früher

65 000 Gäste besuchten im vergangenen Jahr das Freilichtmuseum in Klockenhagen.

Die Freizeiteinrichtung bietet die Möglichkeit, in vergangene Zeiten einzutauchen und eine Vorstellung vom damaligen Landleben zu bekommen.

Eindrucksvoll ist zum Beispiel das Mecklenburg-Panorama in der Göpelscheune.

Im Wesentlichen besteht das Haus dann aus drei Teilen – Backhaus, Terrasse und Ofen. Letzterer wird wieder ein Gewölbeofen sein. So wie der jetzt genutzte, der nur 50 Meter entfernt steht. Auch dieser ist nach historischem Vorbild gebaut, das war um 1900 in Laupin bei Neustrelitz errichtet worden.

Das neue Backhaus werde eine schöne Sache, freut sich Bäckermeister Thomas Müller. Er ist regelmäßig im Freilichtmuseum, stellt sein Handwerk vor. Viermal in der Woche bäckt Thomas Müller mit Kindern, für die Lütten eine tolle Sache. Abgesehen davon finden die Produkte der Bäckerei bei den Besuchern großen Absatz – ob Zwiebel- und Bärlauchbrot, ob Klockenhäger Landbrot. Ob Kaffee und Kuchen. „Alle Produkte sind aus eigener Herstellung“, betont der Bäckermeister, verwendet wird hauseigener Sauerteig.

Das neue Backhaus, betont er, werde das Ganze noch ein Stück witterungsabhängiger machen.

Das sieht auch Fried Krüger so. Der Geschäftsführer des Freilichtmuseums kann sich derzeit über sehr gute Besucherzahlen freuen. Bedeckter Himmel und 20 Grad – das lockt viele Gäste auf das Klockenhäger Gelände.

Die Witterungsabhängigkeit des Freilichtmuseums ist immer wieder Thema, wenn es um Projekte geht. Die Terrasse mit Sitzmöglichkeiten schaffe ein Stück mehr Unabhängigkeit vom Wetter, betont Fried Krüger. Mit Fertigstellung des Projektes wird auch die Wegeführung verändert. Am benachbarten Teich soll eine kleine Spielecke entstehen, über den Teich führt dann ein Blockbohlensteg.

Besonderheit: Die Bäckerei soll auch von außen erreichbar sein, für Nicht-Besucher des Museums. Zum Projekt gehören auch mehrere Pkw-Stellplätze.

Gefördert wird das Backhaus übers Leader-Programm. In der Rangfolge der Projekte für Nordvorpommern steht es auf Platz sechs. Die Gesamtkosten betragen laut Leader-Geschäftsstelle 171 322 Euro, bei einer Förderquote von 76 Prozent auf die Nettokosten.

Das Backhaus ist nicht das einzige Leader-Projekt in Klockenhagen. In Vorbereitung ist ein Spieleboden für das Haus Lütten Klein. Derzeit läuft die Ausschreibung für Holzarbeiten. Geplant ist, dass die Bauarbeiten im Herbst beginnen. Im Spieleboden sollen Besucher die Möglichkeit bekommen, sich mit Spielen aus Omas Zeiten zu beschäftigen. Ausgestattet werden die Spiel-Plätze mit historischem Mobiliar. Zum Projekt gehört außerdem eine gläserne Ausstellung von Museumsgegenständen im westlichen Teil des Bodens. Und die große Rutsche gehört dazu, die ins Freie führt.

Backhaus und Spieleboden sollen zu Beginn der Saison 2017 eröffnet werden. „Wir hätten dann künftig mit der Gaststätte und dem Spieleboden zwei große Räume, was uns witterungsabhängiger macht“, so Fried Krüger.

Peter Schlag

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