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„Goldener Toaster“ für besten studentischen Film

Rostock „Goldener Toaster“ für besten studentischen Film

Junge Filmemacher reichen 38 Arbeiten zum Wettbewerb ein / Jury lobt Vielfalt der Themen / Preisverleihung am 8. November im Lichtspieltheater Wundervoll

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Die Veranstalter Arne Papenhagen und Daniel Karstädt präsentieren den Hauptpreis, einen goldenen Toaster.

Quelle: Pauline Rabe

Rostock. Ein goldener Toaster als Hauptgewinn: Nach zwei Jahren Pause wird in der kommenden Woche erstmals wieder der beste studentische Kurzfilm aus Mecklenburg-Vorpommern prämiert. Neun Werke aus unterschiedlichen Genres werden am 8. November beim Festival „Golden Toaster“ im Rostocker Lichtspieltheater Wundervoll zu sehen sein. Neben dem Jurypreis erhält auch das Publikum die Möglichkeit, ihren Favoriten zu küren.

OZ-Bild

Junge Filmemacher reichen 38 Arbeiten zum Wettbewerb ein / Jury lobt Vielfalt der Themen / Preisverleihung am 8. November im Lichtspieltheater Wundervoll

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Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Filme- macher in MV studieren oder hier geboren worden sind.“Arne Papenhagen, Ifnm

„Insgesamt 38 Filme wurden eingereicht“, freut sich Arne Papenhagen vom Institut für neue Medien (Ifnm). Mit so einer hohen Anzahl habe er nicht gerechnet, auch wenn das Festival bei Filmemachern und Publikum stets beliebt gewesen sei. „Die Pause entstand dadurch, dass die Hauptorganisatoren keine Lust mehr hatten“, sagt Mitveranstalter Daniel Karstädt von den Kulturbotschaftern. Letztendlich habe aber etwas gefehlt. „Deshalb ist es unser Plan, dass Festival wieder zu etablieren.“

Voraussetzung für die Teilnahme sei, „dass die Filmemacher in MV studieren oder hier geboren worden sind“, sagt Papenhagen. Es gab Einreichungen von Studenten der Hochschulen Rostock, Wismar und Greifswald, aber auch aus Potsdam und Leipzig. Das Feld ist bunt gemischt. Eine Genre-Vorgabe? „Gibt es nicht“, sagt Papenhagen. In diesem Jahr wurden sowohl Musikvideos als auch Experimental- und Animationsfilme eingereicht. Ihre Längen reichen von knapp zwei bis 35 Minuten. Genau diese Vielfalt mache das Festival aus.

Welche Filme kommende Woche gezeigt werden, bleibt vorerst ein Geheimnis. Die Spannung soll für das Publikum so hoch wie möglich gehalten werden. „Die Zuschauer erhalten nach den zwei Filmblöcken die Möglichkeit, ihren Favoriten per Stimmzettel zu küren“, sagt Karstädt. Der Preisträger erhalte einen Regiestuhl. Während des Auszählens wird der Gewinnerfilm des Publikums vom diesjährigen Fish-Filmfestival gezeigt.

Die Vorauswahl und der Hauptpreis werden durch eine Jury vergeben. Diese setzt sich aus den Organisatoren zusammen. „Es wird keine öffentlichen Filmgespräche geben. Die Entscheidung ist bereits gefallen“, sagt Papenhagen. Dem Hauptpreisträger winkt neben dem Wanderpokal ein Geldgewinn von 50 Euro. „Der hat eher einen symbolischen Wert.“

Die Idee mit dem goldenen Toaster entstand bereits 1998, als das Kurzfilmfestival zum ersten Mal stattfand. „Das Küchengerät war Requisite in einem Kurzfilm und wurde darin in einen Geschlechtsakt verwickelt. Das fanden wir witzig“, sagt Karstädt, der damals noch Kulturreferent beim Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) der Rostocker Universität war. „Es wäre schön, wenn sich zukünftig auch Studenten mit an der Durchführung des Festivals beteiligen würden“, sagt Papenhagen.

Seit der goldene Toaster erstmals verliehen wurde, habe sich die Rostocker Filmwelt gewandelt. Immer weniger Studenten drehen Filme. An dieser Entwicklung sei hauptsächlich die Einführung des Bachelor- und Mastersystems Schuld. „Die Studenten haben einfach keine Zeite mehr für solche Dinge. Dadurch sinkt das kulturelle Interesse“, sagt Karstädt. Ein weiteres Problem stelle die Finanzierung dar. „Den Studenten fehlt es außerdem an Geld.“

1998 fand das Kurzfilmfestival erstmals statt

38 Kurzfilme wurden für das Studentenfilmfestival „Golden Toaster“ eingereicht.

9 Werke haben es in die Vorauswahl geschafft. Der kürzeste Film dauert knapp zwei Minuten, der längste zwölf. Zu sehen sind diese am 8.

November im Li.Wu (Metropol).

150 Plätze bietet der Kinosaal im Barnstorfer Weg 4.

7 Organisatoren bildeten die Jury für den Hauptpreis.

50 Euro und ein goldener Toaster winken dem Gewinner. Der Publikumspreis ist ein Regiestuhl.

Pauline Rabe

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