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Heiden von Kummerow starten in die neue Saison

Born Heiden von Kummerow starten in die neue Saison

Auf der Borner Freilichtbühne laufen seit Wochen die Text- und Szenenproben. Am Freitag findet die erste Vorstellung statt.

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Probe für das neue Freiluftstück der Heiden von Kummerow.

Quelle: Volker Stephan

Born. Am Freitag wird auf der Naturbühne Born (Vorpommern-Rügen) das Jubiläumsstück „Die Heiden von Kummerow – Dat Best“ aufgeführt. Eine Woche später können die Zuschauer am gleichen Ort die Premiere des fünften Teils des erfolgreichen Freiluftstückes um die Kinder von Kummerow erleben. Während „Dat Best“ mit den beliebtesten Spielszenen der letzten vier Jahre nur viermal zu sehen ist, wird „Krischan und die gekaufte Braut“ auf Hoch- oder Plattdeutsch insgesamt 30 Mal auf dem Spielplan der Darß-Festspiele stehen. „Dat Best“ verspricht unter anderem ein Wiedersehen mit den zänkischen Nachbarinnen Adele und Auguste, dem singenden und tanzenden Düwel sowie dem Heimtransport des betrunkenen Pastors per Schubkarre. Auch beim neuen Stück „Krischan und die gekaufte Braut“ nutzt Intendant, Autor und Regisseur Holger Schulze Motive aus den Kummerow-Romanen des Schriftstellers Ehm Welk als Vorlage für ein heiteres Sommerspektakel, in dem sich dieses Mal der Kuhhirte Krischan mit ernsthaften Heiratsabsichten trägt. Leider hat er Schwierigkeiten, eine zu ihm passende Frau zu finden, weshalb sich Pastor Breithaupt als (vermeintlicher) Kuppler betätigt. Das ruft wiederum den Superintendenten Sanftleben auf den Plan …

Handlung verspricht Spaß und vergnügliche Stunden

Die heitere Handlung, angereichert mit Situationskomik sowie unverwüstlichen und neuerdachten Gags, verspricht in Verbindung mit dem komödiantischen Talent der ausgesuchten Profi- und Laiendarsteller Spaß und vergnügliche Stunden, die Sprachkundige am besten auf Platt genießen sollten. So leicht und locker das Stück auch über die Bühne gehen mag, steckt doch viel harte Arbeit aller Beteiligten darin. So laufen auf der Borner Freilichtbühne seit Wochen die Text- und Szenenproben, während parallel am Bühnenbild und der Ausstattung gearbeitet wird – zum Beispiel an einem neuen Dorfbrunnen. Auch einige Gebäude haben ihre Funktion getauscht: Aus der einstigen Dorfkneipe wurde eine Kirche (mit Turm!), neue Kneipe ist nun die einstige Hütte der Grambauers. Gegenwärtig finden die Szenenproben noch ohne Kostüme statt, denn deren größter Teil steht ohnehin erst in der nächsten Woche zur Verfügung. Dafür sitzen die Texte schon ganz gut, leichte Änderungen nimmt der Regisseur live während der Proben vor.

Borner Bürgermeister steht auch in diesem Jahr wieder auf der Bühne

Der Borner Bürgermeister Gerd Scharmberg spielt auch in diesem Jahr wieder seine angestammte Rolle als Wirt und Dorfschulze, hat aber, wie alle anderen auch, stets das gesamte Rollenmanuskript dabei. „Meine eigenen Texte habe ich mit dem Marker gefärbt. Aber ich muss ja auch die Texte der anderen Darsteller kennen, damit ich weiß, wann ich einzusetzen habe.“  Erschwerend kommt in diesem Jahr hinzu, dass die meisten Darsteller neben dem neuen Stück auch die für „Dat Best“ ausgewählten Szenen der ersten vier Jahre beherrschen müssen. Nur die jüngsten Mitglieder des Ensembles sind davon ausgenommen, denn die Kinderszenen werden von den älteren Kindern und Jugendlichen gespielt. Holger Schulze ist sich darüber im Klaren, bald wieder auf Nachwuchssuche gehen zu müssen. „Wir haben es hier mit dem Harry-Potter-Prinzip zu tun. Die Kinderdarsteller wachsen aus ihren Rollen heraus, diese müssen neu besetzt werden.“ Obwohl er sich vorerst noch auf einen Kern jüngerer Darsteller, wie Julian und Bennit, stützen kann, will er im kommenden Frühjahr eine Castingaktion starten. „Spätestens im Frühjahr – eher schon im Winter. Das wird noch ein schönes Stück Arbeit.“ Der Stoff der Kummerow-Bücher werde allerdings noch für Jahre reichen, versicherte er. Dieses Mal habe er bereits Episoden aus dem zweiten Kummerow-Band „Die Gerechten von Kummerow“ im Handlungsstrang verarbeitet.

Edwin Sternkiker

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