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Humorvolle Liebeserklärung an Damgarten

Humorvolle Liebeserklärung an Damgarten

Joachim Ballwanz stellt am Sonnabend in der Bibliothek Damgarten sein Buch mit Anekdoten vor

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Stellen das Buch am Sonnabend in der Bibliothek Damgarten vor: Autor Joachim Ballwanz (l.) und Verleger Dr. Ingo Sens.

Quelle: Edwin Sternkiker

Ribnitz-Damgarten „Pommern im Herzen“ heißt das erste Buch von Joachim Ballwanz, das am kommenden Sonnabend um 17 Uhr in der Bibliothek Damgarten vorgestellt werden soll.

Die OZ sprach mit dem 65-jährigen Damgartener und seinem Verleger Dr. Ingo Sens aus Rostock.

„Pommern im Herzen“, das klingt nach einer Liebeserklärung?

Joachim Ballwanz: Wenn man so will, ja. Ich bin in Damgarten geboren worden, habe hier meine Kindheit verbracht und bin hier auch einige Jahre zur Schule gegangen, bevor ich dann zur Erweiterten Oberschule nach Ribnitz wechselte. Wo immer ich später während des Studiums oder berufsbedingt unterwegs war, ich bin immer Pommer geblieben.

Wie kamen Sie zum Schreiben?

Ballwanz: Ich habe bereits vor vielen Jahren damit begonnen das aufzuschreiben, was ich von meinem Großvater Walter Fretwurst und meiner Oma gehört hatte. Mein Opa konnte sehr interessant erzählen und hatte einen wunderbaren hintergründigen Humor. Ich wollte das, was mir meine Großeltern und auch meine Eltern erzählt haben, aufschreiben, damit es im Gedächtnis der Familie erhalten bleibt. Später kamen meine eigenen Erlebnisse aus Schulzeit, Studium und der Arbeit hinzu.

Und wann fassten Sie den Entschluss, daraus ein Buch zu machen?

Ballwanz: Na ja, „schuld“ daran war der Rostocker Verleger Dr. Ingo Sens, den ich über ein anderes Projekt kennen gelernt hatte. Ihm habe ich einfach mal zehn Geschichten zum Probelesen gegeben.

Ingo Sens: Mein erster Gedanke war: Daraus kann man mehr machen. In den Geschichten wird Damgartener Alltagserleben auf sehr humorige Art und Weise erzählt. Hinzu kam: Es geht zwar um Damgarten und die Damgartener, aber das Alltagsleben, wie Joachim Ballwanz es beschreibt, hat sich ja so oder so ähnlich auch in anderen Kleinstädten abgespielt. Insofern kann dieses Buch auch für Leser in Parchim, Bützow, Doberan und anderen Kleinstädten ebenfalls interessant sein.

Wie viele Geschichten und Anekdoten sind in dem Buch versammelt?

Sens: Es sind insgesamt 45. Der zeitliche Bogen spannt sich vom Jahr 1947 bis in die Gegenwart.

Die Texte werden ja auf Hoch- und Niederdeutsch veröffentlicht. Steckt möglicherweise die Absicht dahinter, Leser auch über Damgarten hinaus zu gewinnen?

Sens: Das haben Sie ganz richtig erkannt. Es gibt in Mecklenburg-Vorpommern eine große platt sprechende Gemeinde. Solche Geschichten und Anekdoten auch auf Plattdeutsch anzubieten, erschließt Leserschichten, die man sonst wohl nicht erreichen würde. Wir waren sehr froh, dass sich Friedrich-Wilhelm Clauser aus Ribnitz bereit erklärt hatte, die Texte ins Plattdeutsche zu übertragen.

Ballwanz: Hilfe haben wir von Elmar Koch erhalten, der viel zur Geschichte Damgartens forscht. Er hat die Texte auf ihre historische Genauigkeit hin überprüft. Dankbar sind wir auch Jochim Busch, der die einleitenden Worte schrieb.

Interview: Edwin Sternkiker

OZ

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