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Kate Diehn-Bitt: Bilder eines Lebens in Ahrenshoop

Ahrenshoop Kate Diehn-Bitt: Bilder eines Lebens in Ahrenshoop

Kunstmuseum zeigt die Schau „Hier Kete! Selbst und Exotik“ im Werk der Rostockerin

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Kate Diehn-Bitt: „Selbst mit Hyazinthe“.

Quelle: Kunstmsueum Ahrenshoop

Ahrenshoop. Das Kunstmuseum Ahrenshoop zeigt ab dem 23. Juli bis zum  23. Oktober 2016 eine umfangreiche Schau aus dem Werk der Malerin Kate Diehn-Bitt (1900-1978). Sie ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation im Norden Deutschlands. Ihre Lebensspanne erstreckte sich über drei Viertel des 20. Jahrhunderts und umfasste alle großen gesellschaftlichen Krisen, Katastrophen und Aufbrüche dieser Zeit, die sich in ihrem Werk auf eine so bezeichnende wie individuelle Weise niederschlagen. Die Auseinandersetzung mit sich selbst, mit der Identität und den Perspektiven ihrer schöpferischen Persönlichkeit, nimmt dabei großen Raum ein.

DCX-Bild

Kunstmuseum zeigt die Schau „Hier Kete! Selbst und Exotik“ im Werk der Rostockerin

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Die Ausstellung in Ahrenshoop wird im Wesentlichen aus eigenen Beständen entwickelt, die zwei umfangreichen Stiftungen aus dem Nachlass der Künstlerin entstammen. Einige Leihgaben aus Museen (Kunsthalle und Kulturhistorisches Museum Rostock, Nationalgalerie Berlin) und aus privatem Besitz kommen hinzu. Ein besonderes Gewicht erhält das bisher unterbewertete Schaffen der 1950er bis 70er Jahre, insbesondere die späten Collagen mit ihrer expressiven Bildsprache, in denen Motive und Erinnerungen eines ganzen Lebens aufgehoben sind. Das Exotische der Themenwahl wie auch der Farb- und Formenwelt kommt aus einer intensiven Beschäftigung mit der Bibel und den Romanen Thomas Manns her. Viele der in die Ausstellung aufgenommenen Arbeiten waren bisher nie öffentlich zu sehen. Neben dem, was diese Werke unmittelbar repräsentieren, reflektiert die Ausstellung auch die Problematik eines Künstlerinnenlebens, das in Zeiten anhaltender Restriktionen gegen die Kunst in zwei Diktaturen fast ohne öffentliche Resonanz auskommen musste. Der Katalog zur Ausstellung ist im Kunstmuseum erhältlich und umfasst 80 Seiten.

Kate Diehn-Bitt wurde 1900 in Schöneberg bei Berlin geboren, wuchs in Bad Doberan und Rostock auf, wohin sie im Anschluss an ihr Kunststudium von 1929 bis 1931 in Dresden zurückkehrte.

Michael Meyer

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