Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Mallorca-Jens freut sich auf „Coolrade“

Mallorca-Jens freut sich auf „Coolrade“

Bekannt wurde er durch die Vox-Serie „Goodbye Deutschland – die Auswanderer“ / Jetzt kommt Büchner zum Oktoberfest nach Kuhlrade – und will dort „eine TV-Figur zum Anfassen“ sein

Kuhlrade Seit sechs Jahren begleitet den Auswanderer Jens Büchner ein Vox-Fernsehteam. Die Zuschauer sahen ihn mit immer neuen Frauen und wie er mit der einen oder anderen Geschäftsidee auf Mallorca baden ging. Nun tritt „Chaos-Jens“ am 8. Oktober beim Oktoberfest in Kuhlrade auf. Die OSTSEE-ZEITUNG hat mit dem frisch gebackenen Zwillingsvater gesprochen. Im entspannten Interview spricht der Sachse über sich als „explodierten Chaoten“, frühere Ferien in Ribnitz-Damgarten und den Trick, wie man „Zwillinge macht“.

Von der Urlaubsinsel Mallorca ins beschauliche Kuhlrade – kennen Sie die Gegend eigentlich?

Jens Büchner: Aber natürlich, ich bin doch Ossi und in Sachsen aufgewachsen. Ich habe oft mit meinen Eltern in der Gegend um Ribnitz- Damgarten Urlaub gemacht. Ich freue mich riesig, dass ich mal wieder ein bisschen Heimatluft schnuppern kann. Kuhlrade direkt kenne ich allerdings nicht.

Ihr Programm dauert etwa 45 Minuten. So viele Lieder haben Sie doch noch gar nicht, dass Sie die Zeit damit füllen können, oder?

Büchner (lacht): Nö, ich bin ja auch kein Sänger, sondern der Chaos- Jens, den man aus dem Fernsehen kennt. Dafür trete ich aber mit Antonia aus Tirol auf. Sie ist ein echter Vollprofi und hat mir eines voraus: Sie kann singen.

Und wie unterhalten Sie das Publikum in Kuhlrade?

Büchner: Sie werden eine TV-Figur zum Anfassen erleben, den kleinen explodierten Jens. Ich werde singen, Fotos machen, Autogramme geben, Witze erzählen – man muss das alles relaxed sehen. Die Gäste dürfen mich alles fragen. Ob ich auf alles antworte, weiß ich noch nicht, aber fragen dürfen sie alles.

Was werden Sie denn am meisten gefragt?

Büchner: Wie man Zwillinge macht.

Im Ernst? Da gibt es einen Trick?

Büchner: Klar gibt es einen, aber das verrate ich nur den Gästen des Oktoberfestes. Viele fragen aber auch, ob die Sendung „Goodbye Deutschland – Die Auswanderer“ wirklich echt ist oder ob ich ein Drehbuch bekomme. Ich kann nur sagen, ist wirklich alles echt.

Die Klatsch-Presse möchte zurzeit aber lieber wissen, wie es ihren Zwillingen geht, nachdem sie viel zu früh geboren wurden und ob sie ihre Freundin Daniela heiraten...

Büchner: Stimmt. Unsere Babys sind mittlerweile. . . – warten Sie ich muss meine Frau fragen – . . . dreieinhalb Monate alt. Es geht ihnen sehr gut. Ich denke, dass Thema Hochzeit planen wir für das nächste Jahr. Zurzeit ist unser Leben wirklich stressig. Wir haben fünf Kinder zu Hause und ich werde sehr viel gebucht. Ich war heute morgen erst um 3 Uhr zu Hause und heute Abend geht es mit Autogrammstunden und Interviews weiter. Auf Mallorca hab ich fünf Auftritte pro Woche. Dazu kommen noch Feste in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das schlaucht ganz schön.

Was meinen Sie, warum sind Sie erfolgreich geworden?

Büchner: Weil ich sage, was ich denke. Ich polarisiere sehr stark, bin aber immer auf dem Boden geblieben und würde mich nie als Promi sehen. Ich bin genau der Jens, den ihr aus dem Fernsehen kennt.

Und das kommt immer gut an?

Büchner: Zu 99,9 Prozent werden wir nicht blöd angequatscht, wenn wir draußen unterwegs sind. Was Leute bei Facebook schreiben, lese ich gar nicht. Meine Fans schreiben mir dann manchmal, was sie über mich gelesen haben. Aber das ist alles erstunken und erlogen. Ich bin mittlerweile angekommen im Leben. Ich habe eine tolle Frau und tolle Kinder – ich wurde geerdet.

Passt denn eine Mallorca-Party zum Oktoberfest nach Kuhlrade?

Büchner: Darauf bin ich auch gespannt. An sich liebe ich Oktoberfeste, weil es dort die feierwütigste Meute überhaupt gibt. Und das ist in „Coolrade“ bestimmt auch so!

Können Fernsehzuschauer sich schon auf neue Episoden von Mallorca-Jens freuen?

Büchner: Na immer. Ich habe etwas für die Chart-Show bei RTL produziert und darf für den Sender neuerdings auch kleine Dinge in außergewöhnlichen Formaten machen. Aber zu viel darf ich nicht verraten, weil das Sendeinhalte sind.

So. Die Kinder weinen. Ich muss jetzt los. Ich grüße den Nordosten – sozusagen von einem Meer zum anderen Meer.

Interview von Carolin Riemer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel

Dieter „Maschine“ Birr, ehemaliger Kopf der Puhdys, spricht im OZ-Interview über seine regelmäßigen Besuche auf Rügen, gute Bekannte auf der Insel und seine Pläne als Solo-Musiker

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kultur
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.