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Mehr Unterstützung für Denkmale gefordert

Stralsund Mehr Unterstützung für Denkmale gefordert

Eigentümer werben am 11. September für den Erhalt historischer Bauten / Ortskurator für Denkmalpflege für Nordvorpommern gesucht

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Landrat Ralf Drescher (CDU) und Beate Eckert, Ortskuratorin für Denkmalpflege auf Rügen, werben für den Denkmaltag.

Quelle: Robert Niemeyer

Stralsund. Die Hansestadt Stralsund und die Insel Rügen haben es schon, auch der Rest des Landkreises Vorpommern-Rügen soll ein Ortskuratorium für den Denkmalschutz bekommen. Das zumindest ist der Wunsch von Beate Eckert, Ortskuratorin für Denkmalpflege auf Rügen, und Landrat Ralf Drescher. Beide stellten gestern das Programm für den Tag des offenen Denkmals am 11. September vor, an dem sich im Landkreis 41 Eigentümer von Denkmalen an 28 Orten beteiligen. „Es wäre schön, wenn der Landkreis komplett abgedeckt wäre“, so Drescher, der gemeinsam mit Eckart hofft, dass sich jemand findet, der dieses Ehrenamt übernehmen möchte.

Die Ortskuratorien, die aus fünf bis zehn ehrenamtlichen Mitgliedern bestehen, vermitteln zwischen Denkmaleigentümern, den Behörden und vor allem der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz. „Die Stiftung hat in Mecklenburg-Vorpommern schon mehr als 500 Projekte gefördert“, sagte Beate Eckert. Bundesweit sei mehr als eine halbe Milliarde Euro an Spenden verteilt worden. Mit dem Geld werden unter anderem Sanierungen von denkmalgeschützten Gebäuden unterstützt. „Eine Förderung durch die Stiftung ist oft auch Initialzündung für andere Fördermittelgeber.“ Reicht das Geld von der Stiftung nicht aus, sei die Bandbreite an staatlicher Förderung enorm groß, von der Städtebauförderung über Leader bis zur steuerlichen Förderung. „Wir wollen möglichst wenige Schandflecke haben. Seit der Wende sind in der Region riesige Schritte nach vorne gemacht worden.“

Der Denkmaltag unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ sei demnach nicht nur Gelegenheit für eine sonntägliche Erkundungstour durch den Kreis, sondern auch dafür für finanzielles Engagement in der Denkmalpflege zu werben. „Es werden immer mehr Teilnehmer“, sagt Beate Eckart. „Man kann sich historische Gebäude anschauen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.“ In Stralsund können Denkmalbegeisterte zwei Gebäude besuchen: das dreigeschossige Giebelhaus in der Mühlenstraße 52 und die Industriellenvilla in der Franzenshöhe 2 (ehemalige Kalkbrennerei). In Barth stehen zum Beispiel das Maschinenhaus der ehemaligen Zuckerfabrik, die St. Marien-Kirche oder das Bibelzentrum im Programm des Denkmaltages. Auch dabei sind die Museumsscheune in Rostocker Wulfshagen, die Fischerkirche in Born oder Vogels Warte in Prerow. Insgesamt gibt es im Kreis 2913 Baudenkmale.

Robert Niemeyer

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