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Rekord-Kürbis bringt 61,9 Kilo auf die Waage

Alt Guthendorf Rekord-Kürbis bringt 61,9 Kilo auf die Waage

Hunderte Besucher genossen am Sonnabend Fest und Herbstsonne in Alt Guthendorf

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Marlows Bürgermeister Norbert Schöler (l.) beim Wiegen der Alt Guthendorfer Riesen-Kürbisse. Fotos (5): Carolin Riemer

Alt Guthendorf. Drei Männer hieven den Kürbis von Dirk Hinterland (44) auf die Waage. „61,9 Kilogramm“, sagt Bürgermeister Norbert Schöler anerkennend. So einen Kaventsmann gab es noch nie beim Kürbisfest auf dem Gutshof in Alt Guthendorf. „Bis heute haben wir noch nie die 50-Kilo-Marke übertroffen, geschweige denn die 60 Kilo.“ Hinterland gewinnt den ersten Platz.

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Hunderte Besucher genossen am Sonnabend Fest und Herbstsonne in Alt Guthendorf

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Bis heute haben wir

noch nie die 50-Kilo-Marke übertroffen, geschweige denn die 60 Kilo.“ Bürgermeister

Norbert Schöler

Jahr um Jahr schlägt das Fest neue Rekorde. Größere Kürbisse, mehr Besucher und Händler – neue Erlebnisse, die die Gäste von Guts- und Nussbaumhof unterhalten. In diesem Jahr ist es die Modenschau, die der Reit- und Fahrverein erstmals organisierte. „Reitmode im Wandel der Jahrhunderte“ lautet das Motto. Die Models ziehen sich im Wohnzimmer von Carola Topp (41) um. „Unser Fest kommt immer besser an. In diesem Jahr haben wir wieder zehn Liter mehr Kürbissuppe gekocht.“ Zusammen mit ihren Eltern Renate und Wolfgang Topp (beide 67) stellt sie das beliebte Fest seit 13 Jahren auf die Beine. Doch ohne die Hilfe des Reit- und Fahrvereins wäre der Besucheransturm schon längst nicht mehr zu bewältigen.

Zufriedene Gäste, wohin das Auge blickt. Sie sonnen sich an kleinen Tischen, die im Park aufgestellt wurden und trinken Kaffee oder Sekt, stöbern an den Marktständen der Kunsthandwerker oder basteln sich ihre eigene Herbstdekoration wie Pepe (7) und Petra Niemann-Behnke (44) aus Jahnkendorf. „Ein wunderschöner Familienausflug“, sagt sie und klebt eine Kastanie auf eine Holzscheibe. Cornelia Mühl aus dem Spreewald lobt indessen den Kuchen und Cathleen Will (39) aus Gresenhorst probiert sich beim Bogenschießen aus. „Es ist perfekt. Das Wetter, die Angebote. . . Ich find es schön, dass man zum Ende der Saison noch mal viele bekannte Gesichter sieht.“

Mitten im Getümmel steht plötzlich Marianne Hoffmann (62) aus Dänschenburg mit einem Schaf an der Leine. Sie passt auf Mary auf, weil ihr Besitzer sich gerade Kuchen kauft. „Also, ein Schaf hatte ich wirklich noch nie an der Leine“, sagt die Besucherin und lacht. Sie beschreibt das Fest als „romantisch“. An alle habe die Familie Topp gedacht: „Kinder können basteln und Ponyreiten und die Erwachsenen haben auch genug zu sehen.“Als Schaf-Besitzer Dirk Will (44) mit seinem gefüllten Kuchenteller zurückkehrt, erzählt er, dass seine Mary fünf Jahre alt und ein Flaschenschaf ist. Von Hand aufgezogen und mit dem Hund von Familie Will aufgewachsen, glaubt Mary nun, sie sei selbst ein Hund. „Und deswegen gehen wir mit ihr an der Leine spazieren und nehmen sie zu Festen mit.“ Dirk Will fährt auch Auto mit dem Schaf. „Immer wenn sie Radfahrer sieht, mäht sie“, erzählt er.

So viel Liebe investieren auch die Kürbis-Züchter in ihre Gewächse. „Viel Wärme, Liebe und gute Erde sind nötig“, verrät Roberto Siebenbürgen (57) aus Behrenshagen. Er hat den zweitgrößten Kürbis gezogen, im Gutspark ist er herangewachsen. 55,8 Kilogramm bringt er auf die Waage und überrascht damit auch seinen Züchter. Doch der schwerste Kürbis wurde von Dirk Hinterland, Kraftfahrer und Neu-Züchter, groß gemacht. „Gießen, gießen, gießen“, sagt er. Ein Familienprojekt sei es gewesen. „Mein Sohn brachte die Pflanze, meine Frau goss ihn in der Woche, wenn ich arbeiten war und ich habe mich am Wochenende um ihn gekümmert.“

Carolin Riemer

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