Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Stadt zahlt weniger Geld ans Freilichtmuseum

Ribnitz-Damgarten Stadt zahlt weniger Geld ans Freilichtmuseum

Die Stadt Ribnitz-Damgarten und der Museumsverein Klockenhagen haben einen neuen Vertrag zur Trägerschaft und Miete der Flächen sowie Gebäude des Freilichtmuseums ausgehandelt.

Ribnitz-Damgarten. Die Stadt Ribnitz-Damgarten und der Museumsverein Klockenhagen haben einen neuen Vertrag zur Trägerschaft und Miete der Flächen sowie Gebäude des Freilichtmuseums ausgehandelt. Nachdem ihn die Stadtvertreter bereits abgesegnet haben, soll er am 8. März unterschrieben werden. Der neue Vertrag sieht Veränderungen beim Betriebskostenzuschuss vor.

Danach wird die Stadt von 2016 bis 2020 einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 230 000 Euro und damit weniger als bisher zahlen. Hintergrund: Eigentlich wären die bisher geltenden vertraglichen Vereinbarungen erst im April nächsten Jahres ausgelaufen. Die sahen neben einem jährlichen Basisbetrag von 196 000 Euro ab dem Jahr 2012 eine erfolgsabhängige Prämie in Höhe von 3 Euro pro Besucher als Zuschuss vor.

Die Aufstockung der Finanzmittel sollte Anreiz sein, um mehr Besucher anzulocken. Dieses Ziel sei voll und ganz erreicht worden, so Heike Karnatz, Leiterin des Amtes für Tourismus, Schule und Kultur.

Die Zahlen: Wurden 2011 im Museum 29 000 Besucher gezählt, so waren es 2014 bereits 59 000 und im vergangenen Jahr 65 000. Dieser große Erfolg hatte aber dazu geführt, dass die Stadt durch die vereinbarte erfolgsabhängige Prämie von 3 Euro pro Besucher erheblich mehr zu zahlen hatte. Vor dem Hintergrund einer schwierigen Haushaltslage stellte das ein großes Problem für die Stadt dar.

Der Museumsverein unterbreitete deshalb den Vorschlag, den jährlichen Zuschuss anzupassen. Daraufhin wurden Verhandlungen aufgenommen und für das Jahr 2015 ein Zuschuss in Höhe von 240000 Euro vereinbart. Mit dem jetzt ausgehandelten Vertrag für 2016 bis 2020 wurde dieser feste jährliche Zuschuss auf 230000 Euro festgelegt. Unterm Strich zahlt die Stadt über 100 000 Euro weniger ans Museum, erläuterte Geschäftsführer Fried Krüger den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur, Jugend und Soziales in ihrer jüngsten Sitzung. Krüger sagte weiter, dass die Verhandlungen ein schweres Stück Arbeit gewesen seien. Aber er sei sich sicher, dass beide Seiten gut mit dem neuen Vertrag fahren.

„Allerdings sind die Veränderungen, die er mit sich bringt, für das Museum eine große Herausforderung.“ Denn der Zuschuss der Stadt von jährlich 230 000 Euro decke nur einen Teil des Gesamtetats des Freilichtmuseums. Der liege bei 550000 Euro. Damit müssen 320000 Euro durch die Museumsmitarbeiter erwirtschaftet werden, so der Geschäftsführer.

OZ

Von es

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
Beilagen
Benjamin Barz ? Ostsee-Zeitung Hilfe Aktion Wohltaetigkeit Teaser der den User auf die Seite "Helfen bringt Freude" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Helfen bringt Freude“ 2015-11-30 de Aktion Helfen bringt Freude Seit 27 Jahren engagieren sich unsere Leser zusammen mit der OZ für sozial schwache Familien, Kinder sowie gemeinnützige Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Wie Sie in diesem Jahr helfen können, erfahren Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.