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Verschönerungskur fürs Vinetamuseum

Barth Verschönerungskur fürs Vinetamuseum

Fassade erstrahlt in frischem Gelb / Zum Tag des offenen Denkmals können Besucher sich in dem ältesten Haus der Stadt Barth umsehen

Barth. Kurz vor dem Tag des offenen Denkmals konnte am Gebäude des Vineta-Museums in der Langen Straße 16 eine lang gewünschte Verschönerungsmaßnahme abgeschlossen werden. Nach dem Abbau der Rüstung und der Schutzverhüllung erstrahlt die Museumsfassade nun wieder in einem frischen Gelbton. „Der Umbau des einstigen Barther Rathauses zum Museum liegt fast 20 Jahre zurück“, erinnerte Museumsleiter Dr. Gerd Albrecht, „nach so einer Zeitspanne besteht natürlich Bedarf, das eine oder andere auszubessern.“ Obwohl er für seine Hartnäckigkeit bekannt ist, wenn es um Geld geht, und seine Wunschliste eigentlich viel länger ist, gibt er sich angesichts der knappen kommunalen Mittel mit kleinen Schritten zufrieden. „Wir haben die zu tätigen Maßnahmen als Barther Tippel-Tappel-Tour auf mehrere Jahre verteilt.“

Nicht abfinden kann er sich dagegen mit planerischen und baulichen Mängeln, die mit geringem Aufwand hätten vermieden werden können. So sollte der Museumshof eigentlich zum angrenzenden, ebenfalls geschmackvoll gestalteten Hof des Pflegeheims offen für die Heimbewohner sein. Zwar werden die auf unterschiedlichen Höhenniveaus liegenden Areale nicht durch einen Zaun getrennt, doch die massive Verbindungstreppe stellt für die meisten, oft auf Gehhilfen angewiesenen Senioren eine unüberwindbare Barriere dar. Diese Unachtsamkeit aus früherer Zeit ärgert den Museumsleiter: „Da gehört eine Rampe mit sanftem Gefälle hin. So bleibt vielen Heimbewohnern nur die Möglichkeit, den viel längeren Weg um den Hof herum zu nehmen.“ Solche Fehler möchte Albrecht bei der Rettung des Papenhofes, den er und weitere Enthusiasten vor Jahren als neue Museumsheimstatt auserkoren haben, von vornherein vermeiden. Doch bis zur Erfüllung dieses Traums ist es wohl noch ein langer Weg.

Wenigstens einen Überblick über das Restaurierungsgeschehen am ältesten Haus der Stadt und der ganzen Region sollen sich interessierte Barther und Gäste am Tag des offenen Denkmals verschaffen können. Um 11 Uhr bietet Albrecht eine Führung durch das in Rekonstruktion befindliche Haus an. Anschließend wird die Baustelle wieder abgeschlossen.

Das Vineta-Museum ist am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet und hat die Ausstellung „Vom Pommerschen Krummstiel bis Sanssouci“ (Teil II) über das Schaffen des in Barth geborenen Pomologen und Gartengestalters, des Königlichen Hofgartendirektors Ferdinand Jühlke, zu bieten. Um 12.30 Uhr wird zu diesem Thema eine kostenlose Führung angeboten.

Volker Stephan

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