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Zingst knipst das Licht an

Zingst Zingst knipst das Licht an

Mehr als 10000 Besucher erleben große Laser- und Feuerwerksshow zum Saisonauftakt

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Farbenspektakel an der Zingster Seebrücke: Sechs Laser projizierten fantasievolle Bilder auf zwei Wasserleinwände.

Quelle: Fotos: Frank Burger

Zingst. „Lebe den Moment“ – war das Motto des „Lichtertanz der Elemente“ an der Zingster Seebrücke. Die Laser- und Feuerwerksshow bildet immer Ende März den Auftakt in die Saison. Das Ostseeheilbad knipst gewissenmaßen mit diesem Event das Licht an. Licht – das war auch das Schlagwort für dieses Wochenende.

OZ-Bild

Mehr als 10000 Besucher erleben große Laser- und Feuerwerksshow zum Saisonauftakt

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Die Erlebniswelt Fotografie Zingst lud von Freitag bis Sonntag zur Foto-Convention, ein kleines Foto-Festival mit Vernissagen, Fotoworkshops und Vorträgen, in dessen Rahmen auch der „Lichtertanz der Elemente“ eingebettet war.

Schon eine Stunde vor der Show pilgerten Tausende Schaulustige an den Strand, um sich die besten Plätze zu sichern. Sie bekamen quasi als Zugabe vor dem Haupt-Act einen grandiosen Sonnenuntergang geboten. Das besondere Licht – hier an diesem Abend, in diesem Moment – zeigte es sich in seiner vollendeten Schönheit. Der DJ spielte dazu die Puhdys mit „Hey, wir wollen die Eisbären sehen“, und per Interview wurde der jährliche Schweizer aus Basel mit der weitesten Anreise vorgestellt.

Dann begann die große Show der sechs Laser, die auf den zwei Wasserleinwänden fantasievolle Bilder mit viel Herzschmerz und Umarmungsdrang unter anderem zu Rio Reisers „Für immer und dich“ kreierten.

Handys im Dauereinsatz zeichnen das Farbenspektakel auf, Paare schunkelten im romantischen Takt und Gruppen prosteten sich mit einigen „Kurzen“ zu.

Manchmal schien die Show kurz Luft zu holen, um dann erneut romantische Momente in den Himmel und die Herzen der Besucher zu zaubern. Mehr als 10000 Besucher erlebten glückliche 25 Minuten, die mit einem furiosen Feuerwerksspektakel, für das 300 Kilogramm Pyrotechnik in den Himmel geschossen wurden, ihrem Höhepunkt zustrebte.

Auf einer Foto-Plattform standen Fotografen mit ihren teuren Kameras und Stativen, die professionelle Bilder einfingen. Aber auch mitten in der Masse mühten sich Hobby-Fotografen mittels Stativ das flüchtige Licht einzufangen.

Stefanie Felske (29) war mit ihrer Mutter und ihrer Cousine extra aus Ahlbeck gekommen. „Wir sind das erste Mal hier. Endlich haben wir es geschafft“, sagte Mutter Barbara Felske und ihre Tochter freute sich über gelungene Aufnahmen. Alle drei hatten bereits im Januar gebucht und sich jetzt auf ein schönes Wochenende gefreut, das sie mit Spaziergängen in der Natur und bei einer Führung durch den „Foto-Kunstpfad“ verbrachten.

Heidi Kandzia (39) aus Großgörschen stand gut gelaunt zwischen all den begeisterten Handy-Filmern mit den Händen in der Tasche und wiegte sich anscheinend in ihrem eigenen Takt, denn unter der Mütze hatte sie in ihren Ohren kleine Stöpsel. „Ich höre mir zu der Show Klaviermusik von Einaudi an“, gab sie zu. Die Urlauberin aus Sachsen war schon mehrfach beim Lichtertanz dabei und probierte es dieses Mal mit ihrer eigenen Musik. So hatte eben jeder der Tausenden Besucher an diesem Abend sein eigenes Erfolgserlebnis. Auch die vielen Schlange-Steher, die mit hungriger Engelsgeduld auf eine Bratwurst, ein Fischbrötchen oder eine Waffel warteten.

Wer nach der Show noch in Feierlaune war, für den ging es in eine oder mehrere Gaststätten zur Kneipen-Nacht mit Live-Musik. Alle anderen nahmen auf der Kreisstraße bei der Heimfahrt an einer besonderen Show teil: Wie eine Lichterperlenkette schob sich Auto für Auto in Richtung Meiningenbrücke. Die Insassen werden es entspannt hingenommen haben, erlebten sie doch gerade unvergessliche Momente an der Zingster Seebrücke.

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www.ostsee-zeitung.de

Frank Burger

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