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Lebensretter brauchen Technik und Material

Ribnitz-Damgarten Lebensretter brauchen Technik und Material

Hunderte Ehrenamtliche der DLRG engagieren sich in der Region zwischen Fischland und Pramort mit Herz. Ihnen fehlen unter anderem Neoprenanzüge, Flossen für Kinder und Übungsdefibrilator.

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Schwimmausbildung in der Ostsee: Carsten Rosenberg und Gerd Hoschek (r.) von der DLRG Prerow üben mit Schülern der Freien Schule Prerow.

Quelle: Dennis Foermer

Ribnitz-Damgarten. Von den Stränden der Region zwischen Fischland und Pramort (Vorpommern-Rügen) sind sie von Frühjahr bis Spätsommer nicht mehr wegzudenken. Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer der DLRG haben allein in diesem Jahr Zehntausende Wachstunden auf den Türmen der Halbinsel und Umgebung verbracht, um für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen. Dabei riskierten sie für andere Menschen in Gefahr im Zweifel ihr eigenes Leben. 

Was das an geballtem Engagement bedeutet, machen einige Zahlen deutlich: 14 767 Wachstunden leistete allein die Prerower DLRG-Ortsgruppe in diesem Jahr. 400 Menschen brauchten Erste Hilfe, jeder zehnte davon war ein schwerer Fall. 21 Menschen wurden aus der Ostsee gerettet, drei von ihnen schwebten in Lebensgefahr. 14 von ihnen waren jünger als 14 Jahre. Positiv: Kein Leben ging im Ostseebad verloren.

Was die vier Ortsgruppen in der Region leisten, ist beachtlich. Insgesamt engagieren sich 653 Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei den Gruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Viele sind mit Herzblut dabei, und investieren viel private Zeit in die Schwimmausbildung von Kindern, Erste-Hilfe-Kurse, Rettungswachdienste auf den Türmen und so weiter. Außerdem sind die Retter auch bei vielen Veranstaltungen aktiv.

Um sich weiter auf hohem Niveau zu engagieren und Leben retten zu können, fehlt es den Ehrenamtlichen an Ausrüstung und Technik. „Das Geld soll in Neoprenanzüge investiert werden, die uns bei der Schwimmausbildung in der Ostsee vor Kälte schützen. Ein anderer Teil des Geldes soll in die perspektivische Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges fließen“, sagt Christian Hoschek, technischer Leiter der DLRG in Prerow. Die Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten möchte mit Hilfe ihrer Leserinnen und Leser im Rahmen der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ die Rettungsschwimmer unterstützen.  

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann hier spenden:

Empfänger: DLRGIBAN: DE93 1505 0500 0000 2226 66Bank: Sparkasse VorpommernVerwendungszweck: OZ-Spendenaktion Helfen bringt Freude

Edwin Sternkiker

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