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Mini-Loks drehten Runden im Bahnhofsgebäude

Barth Mini-Loks drehten Runden im Bahnhofsgebäude

Über 150 Besucher kamen zur Weihnachtsausstellung des Kleinbahnvereins Barth

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Thomas Fehse (l.) und Sohn Hannes (9) bestaunen das Barther Bahnhofsmodell von 1965. FOTO: VOLKER STEPHAN

Barth. . Traditionell lud am ersten Adventswochenende der Kleinbahnverein Barth zur Weihnachtsausstellung mit vereinseigenen und privaten Modellbahnanlagen ein. An beiden Tagen fanden etwa 150 Besucher den Weg zu den Tüftlern in das Bahnhofsgebäude. Am Sonntagnachmittag war sogar der Weihnachtsmann zu Gast.

Neben zahlreichen Anlagen in den Spurweiten N (1:160) bis H0e (1:87, Schmalspur) im ersten Obergeschoss waren auf dem geräumigen Dachboden viele Barther Häuser, der komplette Marktplatz und das gesamte frühere Industriegebiet am Hafen vom Kohlenhandel bis zur Zuckerfabrik ausgestellt. Die Gebäude im Maßstab H0, die zur Ausgestaltung einer perspektivisch angedachten Hafenbahnanlage zwischen Bahnhof und Westhafen dienen sollen, hatten Maßnahmeteilnehmer des BQB in ihrer Modellbauwerkstatt gefertigt.

Bereits im Treppenhaus gab ein heftiges, vom Dachboden herrührendes Schnaufen und Fauchen Rätsel auf. Die Lösung war dann ganz einfach: Auf einem Oval der Spurweite II m drehten mehrere Dampflokomotiven des Gartenbahnformats abwechselnd ihre Runden. Ihre Geräusche stammten natürlich von einem Speicherchip.

„Da steckt ein richtiges Vermögen drin“, zollte Kleinbahner Paul Krüger den beeindruckenden aber seltenen Großmodellen seine Anerkennung. Als ehemaliger Reichsbahner hatte der 82-Jährige zwischen 1959 und 1992 auf den Strecken der Region den Lokführerberuf mit Berechtigung für alle drei Antriebsarten ausgeübt: Dampf, Diesel und Elektrizität. In Hinsicht auf den weitläufigen Barther Bahnhof von 1965 mit all seinen Einrichtungen, an den sich nur noch wenige Zeitzeugen erinnern können, stellte er einen wandelnden Wissensspeicher dar und konnte den Besuchern der Schau detailliert Auskunft geben.

Zu den Gästen gehörte Familie Fehse mit ihren Kindern Hannes (9) und Arne (6). Von allen ausgestellten Anlagen gefiel dem Drittklässler Hannes das große Bahnhofsmodell am Besten. „Zu Hause haben wir leider keine Modellbahn, dafür aber eine Autorennbahn“, erzählte er. Konkret seien es sogar zwei, ergänzte Vater Thomas Fehse, eine moderne und eine aus der DDR stammende. „Mit der alten macht uns das Spielen aber am meisten Spaß. Vereinsmitglied Karl Kämmerer stellte seine landschaftlich schöne Gebirgsanlage vor, die er zum letzten Mal vor drei Jahren gezeigt hatte. Seither ist sie von ihm komplett überholt und teilweise neu gestaltet worden. „Ich habe eine Vorliebe für das Gebirge, weil ich aus Erfurt stamme“, verriet der Rentner sein Motiv.

Volker Stephan

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