Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mitgliederzahl von acht auf 230 gewachsen

Mitgliederzahl von acht auf 230 gewachsen

Tino Leipold, Vorsitzender der Bernsteinreiter, erzählt im Sommerinterview über die Vereinsentwicklung und das Glück auf dem Rücken der Pferde

Hirschburg Tino Leipold ist Geschäftsführer der Bernsteinreiter, deren Domizil die Anlage in Hirschburg ist. Wir unterhielten uns mit dem 27-Jährigen über das Glück auf dem Rücken der Pferde, über Bernstein und die hohe Mädchenquote im Verein.

 

OZ-Bild

Tino Leipold mit seinem Trakehner „Einstein“.

Quelle: Peter Schlag

Serie

Sommerinterview

Wie oft sitzt der Geschäftsführer der Bernsteinreiter eigentlich im Sattel?

Tino Leipold: Gelegentlich, auf „Einstein“, einem 14 Jahre alten Trakehner. Als Jugendlicher war das weit öfter der Fall, und auch, als ich meine Ausbildung zum Reitlehrer gemacht hatte.

Wie sind Sie zum Pferdesport gekommen?

Leipold: Mein Opa war leidenschaftlicher Reiter und hat uns Enkel immer mit zum Reiten genommen. Die Bernsteinreiter an sich sind ein sehr junger Verein.

Wie ist er entstanden?

Leipold: Alles fing 2006 mit einem kleinen Stall in Klockenhagen an. Mit acht Leuten haben wir 2008 dann den Verein gegründet, der heute etwa 230 Mitglieder hat.

Warum die Namensgebung in Bezug auf Bernstein?

Leipold: Das hat mehrere Gründe und Bezüge. Ribnitz-Damgarten ist die Bernsteinstadt. Außerdem stammen die Trakehner-Pferde ursprünglich aus einer Region, die auch für Bernstein bekannt ist.

Und, nun das Wichtigste: die Bernsteinreiter gab es als früheren Beruf tatsächlich. Ihre Aufgabe bestand darin, Bernsteine vom Pferd aus am Strand zu sammeln. Wir überlegen übrigens, wie heute solch ein Bernsteinritt aussehen könnte. Die Leser können gerne Ideen und Vorschläge machen.

Woher kommen die Mitglieder?

Leipold: Aus Ribnitz-Damgarten, viele auch aus Graal-Müritz.

Stimmt das Klischee, dass Reiten besonders auf Mädchen eine große Faszination ausübt?

Leipold: Es stimmt, wir haben eine hohe Mädchenquote. Aber auch Jungs und Männer machen bei uns mit. Wir haben viele Reitschüler, Urlauber nutzen unsere Angebote. Darüber hinaus gibt es die Pensionspferde, die bei uns untergestellt sind und betreut werden.

Wie weit ist das Mitgliederspektrum altersmäßig gefächert?

Leipold: Sehr weit, das reicht von fünf Jahren bis zu 76. Insgesamt halte ich das Vereinsleben für sehr wichtig in Hinblick auf die Struktur in der Region.

Wie hält der Verein den Betrieb am Laufen?

Leipold: Das ist über Jahre gewachsen, wir haben neben unseren fünf hauptamtlichen Mitarbeitern auch zahlreiche engagierte Übungsleiter. Es sind rund 15 Ehrenamtler, die regelmäßig wöchentlich bei uns aktiv sind.

Wie macht sich der Verein bekannt?

Leipold: Übers Internet, über Facebook. Aber auch Flyer und Broschüren tragen dazu bei. Was die Veranstaltungen betrifft, ist der Tag der offenen Stalltür sehr, sehr beliebt, da kommen die meisten Besucher.

In einer Tourismusregion spielen die Urlauber sicher auch für den Verein eine große Rolle.

Leipold: Stimmt. Wir sind Erlebnisanbieter für Reiter. Was sehr gut läuft, ist die Strandreiterei, die von Oktober bis April möglich ist. Im Sommer ist besonders viel bei uns los, ab Ende Juli gibt's zum Beispiel das Kinderreiterferienlager, mit einem großen Rahmenprogramm.

Welche Wünsche gibt es?

Leipold: Wir würden gerne bei uns in Hirschburg noch ein Hof-Café integrieren. Das ist noch eine Lücke. Ein Hof-Café würde zur Herzlichkeit der Anlage beitragen.

2008 gegründet

5 hauptamtliche Mitarbeiter und circa 15 Ehrenamtler betreuen die Anlage und die Aktivitäten der Bernsteinreiter. Mittlerweile hat der 2008 gegründete Verein circa 230 Mitglieder, vorrangig aus Ribnitz-Damgarten und aus Graal-Müritz. Vorsitzender ist Tino Leipold, Stellvertreterin Carolin Schumacher.

Die Vereinsanlage in Hirschburg verfügt über mehrere Reitplätze und eine Reithalle.

Reitunterricht wird für alle Alters- und Ausbildungsklassen angeboten. Außerdem gibt es unter anderem Ponyreiten, Ausritte und Ferienbetreuung sowie Ferienlager.

Interview von Peter Schlag

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Klütz
Rechts vom Anleger in Wohlenberg darf wieder eine große Sandfläche geschaffen werden. Pflanzen müssen weichen.

Die Stadt Klütz hat die Genehmigung für Arbeiten in Wohlenberg erhalten / Als Ausgleich muss eine Kräuterwiese angelegt werden

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Ribnitz-Damgarten
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.