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Morgen endet Schonzeit für Hecht

Stralsund Morgen endet Schonzeit für Hecht

Stralsunder Angelguide gibt Tipps für die Petrijünger

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Ab Mai darf der Hecht wieder geangelt werden, dann endet seine Schonzeit.

Quelle: privat

Stralsund. Morgen endet die Schonzeit für den Hecht (1. März bis 30. April). Auf Strelasund und angrenzenden Boddengewässern haben die Angler gute Möglichkeiten, dem Raubfisch nachzustellen. Der eigentlich größtenteils im Süßwasser lebende bis zu einem Meter große Hecht ist ein schneller Jäger. Nachdem er seiner Beute versteckt aufgelauert hat, kann er blitzschnell beschleunigen und zuschlagen. Der Fisch bringt es auf eine Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde. Er hat ein entenschnabeliges Maul mit etwa 700 Zähnen, die nach hinten gebogen sind.

Der Stralsunder Angelguide Jörn Hetzel rät den Petrijüngern zu Ködern, deren Farbe dem Gewässer angepasst sein sollte. „Ist das Wasser sehr trübe, können hell leuchtende Farben gut vom Hecht wahrgenommen werden“, sagt er. „Ist das Wasser klar, können auch dunklere oder fischartige Farben für gute Fangergebnisse sorgen.“

Von Vorteil seien meist kupfer- oder silberfarbene Spinner mit roten sowie schwarzen Streifen oder Punkten. Befindet sich am Drilling eines Spinners ein rotes Büschel, sei dieses fast unwiderstehlich für die Hechte. Bei den Wobblern sei es neben der Größe des angebotenen Köders entscheidend, in welcher Tiefe dieser schwimmt. Für jede Jahreszeit gebe es passende Modelle. Am häufigsten würden jedoch flach laufende Wobbler mit Bissen belohnt.

Bei den Gummiködern rät der Experte zu solchen, die einerseits beim Beschleunigen verführerisch flankierend hin und her wackeln oder die über eine starke Vibration der Schwanzschaufel verfügen. Im Frühling sollte eher zu kleinen, acht bis zehn Zentimeter langen Ködern gegriffen werden.

Hechte sind im Frühjahr oft im flachen, bis zu 50 Zentimeter tiefen Wasser anzutreffen, wo sie sich vom Laichen erholen. Dort, wo Fischschwärme sind, ist der nächste Hecht auch nicht weit. Gern lauert er an Schilfkanten; Seerosenfelder und in das Wasser ragende Bäume sind ideale Orte, um ihm nachzustellen. Häufig hält er sich an Unterwasserkanten oder im Schatten von Stegen und Booten auf.

Hechte müssen mindestens 45 Zentimeter (Binnengewässer) bzw. 50 Zentimeter (Küstengewässer) groß sein, um geangelt zu werden.

OZ

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