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Nationalparktage entfachen Liebe zur Natur

Zingst Nationalparktage entfachen Liebe zur Natur

Aktionstage in Zingst haben Naturschutz und Tourismus verbunden. Zahlreiche Besucher informierten sich.

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Während der Nationalparktage stieß der Archäo-Workshop auf großes Interesse. Es ging ums Feuermachen.

Quelle: Volker Stephan

Zingst. In enger Zusammenarbeit der Kur- und Tourismus GmbH Zingst mit dem Nationalparkamt Vorpommersche Boddenlandschaft sowie weiteren Partnern wurden am Wochenende auf dem Parkplatz vor dem Schlösschen Sundische Wiese in Zingst (Vorpommern-Rügen) die Nationalparktage ausgerichtet. Eröffnet hatten sie der Zingster Bürgermeister Andreas Kuhn und Nationalparkamtsleiter Gernot Haffner.

Glücklich dürfen sich die Einheimischen und Urlaubsgäste schätzen, die sich bereits am Samstag zum Besuch der Veranstaltung entschlossen hatten. Sie konnten noch bei schönstem Spätsommerwetter an einer der geführten Exkursionen teilnehmen, sich an den Ständen über touristische Angebote sowie über Natur- und Umweltthemen informieren, mit Kunsthandwerkern ins Gespräch kommen oder die kulinarischen Angebote genießen.

Bestaunt und oft dicht umstellt war beispielsweise der Stand des Ribnitzer Pilzsachverständigen Hans-Heinrich Kunde, der speziell für diesen Zweck am Vortag 130 Sorten gesammelt hatte. Er musste fast ohne Unterlass die wissbegierigen Fragen der Schaulustigen beantworten. Der Tourismusverein Vogelparkregion-Recknitztal hatte sein lebendes Maskottchen mitgebracht: den Uhu Symphonie aus dem Marlower Vogelpark, der sich bestaunen und fotografieren ließ.

Natürlich informierte auch der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst über Möglichkeiten, einen Urlaub in der Region naturnah und nationalparkverbunden zu gestalten. Und weil bei den Menschenmassen, die sich in der Hochsaison in Zingst erholen, der umweltgerechten Beteiligung des anfallenden Abwassers eine immense Bedeutung zukommt, stellten Lothar Klatetzke, Leiter des Zingster Abwasserbetriebes, und seine Mitarbeiter ihre hochmoderne Anlage vor, die in der fünften Ausbaustufe den Entsorgungsbedarf von 28 000 Einwohnern sicherstellt.

Neben zahlreichen Exkursionen interessierten sich Gäste aller Altersgruppen für den Archäo-Workshop zum Thema „Steinzeit erleben“ von Dr. Katrin Staude. Neben der Herstellung von Steinwerkzeugen lernten die Teilnehmer, wie man mit verschiedensten Rohstoffen aus der Natur ein Feuer entfachen kann.

„Mit den Nationalparktagen wollen wir den touristischen Dreiklang ‚Natur – Fotografie – Gesundheit‘ unseres Ostseebades weiter herausstellen“, erklärte der Tom Sievert von der Kur- und Tourismus GmbH Zingst. So sei in diesem Jahr erstmals eine Besucherbefragung durchgeführt worden. „Wer Interesse an der Natur hat, kommt um diese Veranstaltung nicht herum. Wir haben viele Stammbesucher, die extra wegen ihr angereist sind“, nannte er eine Erkenntnis der Befragung. „Die Gästen, die um diese Zeit in der Region sind, bekommen sowie das volle Naturprogramm geboten.“

Volker Stphan

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