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Netzwerkprojekt verzögert sich

Ribnitz-Damgarten Netzwerkprojekt verzögert sich

Langsamer Rücklauf der Fragebögen des Inklusionsprojektes von CJD, Lebenshilfe Ostseekreis und VFAQ

Ribnitz-Damgarten. Der inklusive Charakter des Bernsteincafés des Christlichen Jugenddorfwerkes kann durchaus als ein Puzzleteil eines größeren Projektes gesehen werden.

 

OZ-Bild

Projektmitarbeiter Marcus Klemp.

Quelle:

Im vergangenen Herbst war ein Projekt mit dem Titel „Entwicklung und Etablierung von inklusiven Strukturen in der Stadt und im Amt Ribnitz-Damgarten“ gestartet worden. CJD, der Verein Lebenshilfe Ostseekreis und der Verein zur Förderung der Arbeit und Qualifizierung (VFAQ) haben sich zusammengetan, um vor allem die Verbindung der vielen Akteure der Stadt zu verbessern, um Menschen mit Behinderung besser zu integrieren. Dafür wurde ein Fragebogen erstellt, der im ersten größeren Schritt hervorbringen soll, wo welche Bedarfe liegen. Im März sollten die Fragebögen ausgewertet sein.

Allerdings dauert es bis dahin nun offenbar noch. 650 ausgefüllte Fragebögen sind bislang zurück. 1000 sollen es sein, um eine repräsentative Erhebung anstellen zu können. „Der Prozessverlauf hat sich anders gestaltet, als erwartet“, sagt Marcus Klemp, Projektmitarbeiter. Schon die Erstellung des Fragebogens habe länger gedauert, als gedacht. Auch mit einem schnelleren Rücklauf wurde gerechnet. 1300 Fragebögen sind in der Stadt an Schulen, Behörden oder auch Vereine verteilt worden.

17 Fragen hat der Bogen. Ein erste Blick in die Antworten zeige, dass der Bedarf an mehr Teilhabe von Behinderten vorhanden sei und vor allem Raum für Begegnung und Kontakte gesucht werde. Da macht die Stadt bereits den zweiten Schritt noch vor der Auswertung: Das Begegnungszentrum in Ribnitz West, das im September eingeweiht werden soll, ist vor allem auch inklusiv konzipiert. Unter anderem übernimmt das CJD da auch dann sein zweites Café.

Darüber hinaus habe die Arbeit des Teams um Marcus Klemp bereits weitere kleine Erfolge gebracht. Durch den ständigen Kontakt anlässlich der Fragebogenverteilung seien viele bereits für das Thema sensibilisiert worden. Außerdem werden Maßnahmen wie die Installation akustischer Fußgängerampeln oder eines neuen Rollstuhlfahrerlifts in der Boddentherme bereits diskutiert.

Vor allem aber über die Vereine in der Stadt soll die Inklusion gelingen. Dafür wird es noch einen zweiten Fragebogen geben, der an Vereinsvorsitzende und Gruppen- bzw. Mannschaftsbetreuer geht.

Diese Akteure sollen dann unter anderem Angaben dazu machen, welche Weiterbildungen sie sich wünschen würden, um Behinderte zu betreuen.

Im September sollen die Fragebögen nun ausgewertet sein und die Ergebnisse vorgestellt werden.

ron

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