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Neue Pastorin freut sich auf Begegnungen in der Adventszeit

Ribnitz-Damgarten Neue Pastorin freut sich auf Begegnungen in der Adventszeit

Am Sonntag wird Susanne Attula im Gottesdienst in ihr Amt eingeführt

Ribnitz-Damgarten. Heute hat Susanne Attula ihren ersten offiziellen Arbeitstag als Pastorin in Ribnitz. Die Zeit für ihren Start in der neuen Gemeinde sei optimal. „Es ist schön, dass es mit der Adventszeit losgeht, auch wenn diese Zeit sehr arbeitsreich ist. Gemeinsam mit der Gemeinde gehe ich auf Weihnachten zu. Es ist eine Zeit mit vielen Feiertagen, in der man auch sehr viele Menschen trifft“, sagt die 48-Jährige, die 16 Jahre Pastorin der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden in Cammin und Petschow bei Rostock war. „Die umliegenden Dörfer gehören alle zu den beiden Kirchengemeinden. Wir haben rund 600 Kirchenmitglieder“, berichtet Susanne Attula. „Dort war ich Einzelkämpferin. Es gab neben mir keine anderen hauptamtlichen Mitarbeiter. Hier in Ribnitz gibt es ein besetztes Gemeindesekretariat, einen Organisten und eine Gemeindepädagogin. Da ist Teamarbeit angesagt.“ In der Ribnitzer Kirchengemeinde – zu der auch Klockenhagen, Kuhlrade und Rostocker Wulfshagen gehören – gibt es insgesamt etwa 1200 Gemeindemitglieder.

Die Übergangszeit sei sehr spannend. „Ich muss meine alte Gemeinde abgeben. Zum Glück ist hier die Vertretungsfrage gesichert“, sagt die Pastorin. In den 16 Jahren habe sie sehr viele Menschen kennengelernt, die ihr ihre Lebensgeschichte anvertraut hätten. So habe sie viele Einblicke in Erinnerungen der Menschen und die Ortsgeschichte erhalten. Gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat und anderen engagierten Gemeindemitgliedern habe sie viel erreicht – unter anderem eine Schule in Cammin sowie einen Förderverein gegründet. Auch außerhalb der Kirchengemeinde zu anderen Partnern seien wichtige Kontakte entstanden. „Ich habe in all den Jahren sehr viel Wertschätzung erfahren“, sagt Susanne Attula. „Es war eine sehr schöne Zeit.“

Auch wenn der Abschied nach so vielen Jahren schwer fällt, die 48-Jährige freut sich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen. „In der ersten Zeit möchte ich so viele Menschen wie möglich besuchen, die zur Gemeinde gehören. Ich muss erst einmal überall einen Einblick bekommen.“ Und auch in Ribnitz-Damgarten wolle sie Kontakte zu anderen Menschen in der Stadt knüpfen und mit anderen Trägern zusammenarbeiten. „Wir können alle voneinander lernen, und das sollten wir nutzen“, erklärt Susanne Attula. Gerade im Bereich der Flüchtlingshilfe habe sie gesehen, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement sei. Und schließlich heiße es doch auch in der Bibel: Liebe deinen nächsten wie dich selbst. „In einem unserer Dörfer waren 150 Syrer untergebracht. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich dort ein Helfernetzwerk gegründet. Es war schön zu sehen, wie die Kinder aufeinander zugehen und wie schnell die syrischen Kinder Deutsch gelernt haben.“ Auch in Ribnitz sei sie auf dieses ehrenamtliche Engagement angewiesen. Für ihre Familie sei die neue Stelle ebenfalls ein Gewinn – schließlich würden sie und ihr Mann, Axel Attula – wissenschaftlicher Leiter des Bernsteinmuseums in Ribnitz, nun an einem Ort arbeiten. „Durch unseren Umzug von Cammin nach Ribnitz fällt für ihn die Fahrtzeit weg“, sagt Susanne Attula. Der 18-jährige Sohn des Paares geht in Rostock zur Schule, die 21-Jährige Tochter macht gerade zwei Auslandssemester in Paris.

Einführungsgottesdienst: 4. Dezember, 10 Uhr, Marienkiche in Ribnitz

Anika Wenning

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