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Pangeaner machen aus Pütnitz einen Spaß-Kontinent

Pütnitz Pangeaner machen aus Pütnitz einen Spaß-Kontinent

5000 Besucher aus ganz Deutschland kommen zum Festival

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Action beim Pangea-Festival – in diesem Fall im Wakeboard-Pool.

Quelle: Fotos: Susanne Retzlaff

Pütnitz. Sie verlassen den asphaltierten Sektor Damgartens, holpern im empfohlenen „Schneckentempo“ über die Pütnitzer Betonpisten und erreichen die Botschaft des „Kontinents“, der sich nunmehr zum vierten Mal ein verlängertes Augustwochenende lang aus der Ribnitzer See erhebt.

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5000 Besucher aus ganz Deutschland kommen zum Festival

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Wie der einstige Superkontinent die junge Erde einte, will das Pangea-Festival getrennte Erlebniswelten verbinden. Wobei die Übergänge zwischen Spiel und Sport, Musik und Tanz, Kreativität und Kindsein durchaus fließend sind. Über 5000 Neugierige aus ganz Deutschland erledigten die „Einreiseformalitäten“ nach Pangea, bezogen ihre Zelte auf dem Campingplatz, stürzten sich ins Bällebad und tauchten ein in die Fluten der Ribnitzer See. Sie kämpften sich lachend durch ein Bindfadenlabyrinth, um sich danach ein Bobbycar-Rennen zu liefern und Strohgipfel zu erklimmen, Grobmotoriker spielten „Mensch ärgere nicht“ mit armdicken Holzstücken, Cowboys und -girls ritten den Gummibullen, maßen sich beim Völkerballturnier, Straßensport oder Jonglieren. Auf der Slackline finden Christof (30), Franziska (30) und Lui (25) aus Rostock ihr Gleichgewicht: „Pangea ist super, familiär und es gibt auch Angebote für kleine Kinder.“ Die Musik ist in den Rest des Spaßes integriert. Und diese Musik kommt nicht nur vom Computer, auch Bands mit Bass, Gitarre und Schlagzeug treten auf. Zu den zauberhaften Details gehören eine Lampenschirmallee und fantasievolle Plätzchen zum Chillen. In der Holzwelle, vor dem Wakeboard-Pool, erholen sich Charlette und Benny, beide aus Rostock. Sie hatten sich spontan zum „Camping-Kurzurlaub auf Pangea“ entschlossen, die Eintrittskarten waren ein Geschenk. „Alles ist so liebevoll hergerichtet, freundliche Leute, entspannte Stimmung, wir sind keine Funsportler, aber Mountainbike ist wie Kino am Hafen“, finden die Rostocker. Einzig dieser spektakuläre „Dirt-Bike-Track“ war den Profis vorbehalten. Alle anderen Angebote konnte jeder Pangeaner nutzen.

Neulingen rät Norman Wewetzer (Marketing Pangea und Supremesurf) den vorherigen Besuch eines vorbereitenden Workshops. Ob Singen, Trommeln, Sprayen, Häkeln, Salsa-, Zumba-, Breakdance – die meisten Workshops sind im Festivalpreis enthalten. Nicht so das „Surfbrett-Schnitzen“. Architekt Martin Weiß aus Aachen hatte da schon einmal was vorbereitet: Boden, Decke und Gerippe nämlich. Die Teilnehmer bauen ihr eigenes Wellenreitbrett an drei Festivaltagen zusammen. „Deswegen habe ich noch gar nicht so viel anderes gesehen“, erklärt Susanne (30) aus Leipzig. Sie ist zum dritten Mal auf Pangea, und wollte schon im letzten Jahr mit Brett zurück kommen: „In diesem Jahr hat es geklappt, im bevorstehenden Frankreich-Urlaub soll es getauft werden.“ Clara (19), Jule (18), Philipp (19) und Sebastian (23) aus der Nähe von Schwerin sind bereits in ihrem „Mini-Urlaub“, sie chillen auf der Schaukel: „Hier gibt es extrem viele Angebote, mehr als Musik, toll sind die Hängematten auf dem Wasser“. Die Wasserwelt bietet auch Stamm-Pangeanern Neues, freut sich Wewetzer über die Unterwassersauna, die den bewährten „Blubb“ ergänzt. Gerade erst dem Ribnitzer See entstiegen genießt Sonja aus Frankfurt/Main eine frische Dusche: „Ich komme vom Suppen“. Was ist das? „Stand Up Paddeling“, erklärt sie. Vorher standen Tanzen, Toben in der Hüpfburg und Ringe werfen auf dem Programm der 26-jährigen, die erstmals die „interessante Mischung aus Festival, Sport und Spiel“ besucht. Relative Frühaufsteher sind Michaela (22), Camille (20), Luca (20) und Johanna (23) aus Lüneburg: „Schöne Atmosphäre, das Gelände ist toll und dass es hier nicht nur Musik gibt. Die Wasserwelt ist besonders schön.“

Fazit fürs Wochenende: Ganz viel Musik und Spaß, Funsport für Freizeitler, hochkarätig besetzter Wettbewerb für Mountain-Bike, Wakeboard-Contest mit Europa- und Weltmeistern, Seifenblasenflashmob – das Pangea-Festival mausert sich zum großen Kreativspielplatz.

• Bildergalerie: www.ostsee-zeitung.de

Vielfältiges Programm

Pangea ist der Name des letzten Superkontinentes der Erdgeschichte, bevor die Landmassen auseinander drifteten. Der Name des Festivals, das zum vierten Mal stattfand, erinnert daran. Die Veranstaltung soll Musik, Sport, Kultur und Kindsein verbinden.

Zum Programm gehörten mehr als 100 Workshops in 25 Genres, Vorträge und Kino. Für die Musik sorgten über 70 Bands und DJ’s.

Susanne Retzlaff

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