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Parkhaus nimmt Druck heraus Ortsbeirat Warnemünde stimmt Vorhaben zu / Diskussionen zur Fassadengestaltung

Warnemünde Parkhaus nimmt Druck heraus Ortsbeirat Warnemünde stimmt Vorhaben zu / Diskussionen zur Fassadengestaltung

Im Ostseebad Warnemünde wird der Parkdruck deutlich nachlassen. Denn am Rande des neuen Wohnparks „Am Molenfeuer“ entsteht zwischen Lortzing und Alter Bahnhofsstraße ...

Warnemünde. Im Ostseebad Warnemünde wird der Parkdruck deutlich nachlassen. Denn am Rande des neuen Wohnparks „Am Molenfeuer“ entsteht zwischen Lortzing und Alter Bahnhofsstraße mit 736 Plätzen Rostocks größtes Parkhaus. Im April 2017 soll es fertig sein.

Der Warnemünder Ortsbeirat hat dem Bauantrag der „Wohnpark am Molenfeuer“ GmbH zugestimmt. „Es wird wie im Bebauungsplan für das Wohngebiet festgelegt, dort jetzt ein Schallschutzriegel errichtet“, sagt der Vorsitzende des Bauausschusses im Ortsbeirat, Arndt Zintler. Der Bausschuss hatte das Vorhaben befürwortet, da es den Vorgaben des Bebauungsplans (B-Plan) entspricht. Dass die vorgegebene Firsthöhe durch das sechsgeschossige Gebäude um wenige Zentimeter überschritten werde, könne vernachlässigt werden, so Zintler.

„Eigentlich muss der Schallschutz vor dem Bau der Wohnhäusern fertig sein“, sagt Alexander Prechtel (CDU), Vorsitzender des Ortsbeirates. Doch da parallel an den Wohnhäusern und am Parkhaus gebaut werden solle, sei das Vorgehen zu akzeptieren, so Prechtel. „Es ist jedenfalls mit Fingerspitzengefühl die Wohnbebauung dahinter in Angriff zu nehmen“, mahnt Arndt Zintler. „Es ist schön, dass wir jetzt das bekommen, was vor Jahren geplant war“, sagt Helge Bothur (Linke), Mitglied im Ortsbeirat.

Strittig ist lediglich die Fassadengestaltung des 175 Meter langen und 19 Meter hohen Bauwerks. Die unteren drei Geschosse sollen begrünt werden, darüber planen die Investoren großformatige Bilder.

„Wir würden es befürworten, wenn die Investoren für die Gestaltung einen regional begrenzten Wettbewerb durchführen“, schlug Zintler vor. „Mit großflächiger Kunst im öffentlichen Raum könne man etwas Schönes schaffen, aber auch viel zerstören“, findet Jobst Mehlan. „Großflächige Bilder sind nicht typisch für Warnemünde“, warnt Werner Fischer. Die Investoren werden sich die Gestaltung jedenfalls nicht aus der Hand nehmen lassen, denn es gehe eben nicht um einen öffentlichen Raum. „Es ist ein Privatgebäude auf einem privaten Grundstück“, steckt Reinhard Köster den rechtlichen Rahmen und so das Mitspracherecht Dritter ab. Zusammen mit Jan-Peter Nissen ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der „Wohnpark am Molenfeuer“ GmbH. Auch wenn man sich mit der Stadtverwaltung abstimmen werde, sei klar, dass es an der Parkhaus-Fassade auch Werbung geben werde, so Köster.

Von den insgesamt 736 Stellplätzen im Parkhaus sollen etwa 200 Plätze fest an Einzelpersonen oder Hotels vermietet werden. Die restlichen mehr als 500 Plätze stehen schon zur Saison 2017 Tagesgästen und Urlaubern zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung will etwa in einem Jahr das Parkkonzept für Warnemünde abschließend vorlegen. Neben dem ausgedehnten Anwohnerparken sind größere Parkmöglichkeiten am Ortsrand eine wichtige Zielstellung.

Das neue Parkhaus entspricht dieser Forderung. Auch darum hat Rostocks Bausenator Holger Matthäus (Grüne) das Projekt „wohlwollend begleitet“, es außerdem zur Chefsache gemacht. Er geht davon aus, dass die Baugenehmigung für das Parkhaus noch im Juli dieses Jahres erteilt wird.

Thomas Sternberg

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