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Ahrenshagen-Daskow will weitere Bauplätze schaffen

Ahrenshagen-Daskow Ahrenshagen-Daskow will weitere Bauplätze schaffen

Allein im Bebauungsgebiet Bahnhofstraße soll der Weg für weitere 30 Wohneinheiten freigemacht werden

Ahrenshagen-Daskow. Die Gemeindevertreter von Ahrenshagen-Daskow haben in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dem Aufstellungsbeschluss zur dritten Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt. Vorausgesetzt, das prüfende Amt für Raumordnung und Landesplanung bestätigt die Änderungen, ist der Weg frei für die Ausweisung weiterer Bauplätze für Eigenheime.

Die würden langsam knapp werden, machte Bürgermeister Hagen Oehlkers (Bauernverband und ländlicher Raum) in der Gemeindevertretersitzung deutlich. „Um in Zukunft ausreichend Bauflächen zu haben, brauchen wir einen neuen Flächennutzungsplan.“

Dass Ahrenshagen-Daskow bei Häuslebauern beliebt sei, liege auch und vor allem an der guten Infrastruktur, macht Burkhard Schade vom Bürgerbüro Ahrenshagen deutlich. Im Ort gibt es eine Kita, eine Grundschule, einen Hort, Ärzte und eine Tankstelle. Und das Bauland sei relativ preiswert. „Besonders erfreulich ist, dass auch junge Familien mit Kindern zugezogen sind. Für sie sind natürlich besonders Kita und Grundschule wichtig. Derzeit wird geprüft, welche Möglichkeiten es zur Erweiterung der Kapazitäten im Krippenbereich gibt.“

Es gebe in der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow auch zahlreiche Firmen und Handwerksbetriebe, die Arbeitsplätze bieten, so Burkhard Schade weiter. Er nennt unter anderem Eisbär Eis, das Betonwerk und die ADAP GmbH. Allein in der Landwirtschaft würden rund 100 Menschen arbeiten. Schade erinnert daran, dass die Arbeitslosigkeit 2004 noch 24,7 Prozent betrug, 2015 lag die Quote bei 7,7 Prozent. Die gute Entwicklung in der Gemeinde in den vergangenen Jahren hat dazu geführt, dass die Zahl der Einwohner gewachsen ist. Schade nannte in der Sitzung der Gemeindevertreter Zahlen. Lebten am 31.

Dezember 2013 in Ahrenshagen-Daskow 2082 Menschen, so lag die Einwohnerzahl Ende 2015 bei 2140.

Um in Zukunft für weiteren Zuzug gewappnet zu sein, sollen mit Hilfe des geänderten Flächennutzungsplanes unter anderem in der Bahnhofstraße neue Bauflächen geschaffen werden.

2006 hatte die Gemeinde für dieses Gebiet einen B-Plan erstellt. 39 Wohneinheiten waren vorgesehen. Über 20 Baugrundstücke seien mittlerweile bebaut worden, etliche Bauplätze wollen die privaten Eigentümer für ihre Kinder freihalten, erläutert Schade.

Durch die Erweiterung des B-Plan-Gebietes Bahnhofstraße sollen weitere 30 Wohneinheiten entstehen. Die Gemeinde strebt auch deshalb eine Änderung des Flächennutzungsplanes an, um noch vorhandene Lücken bebauen zu können.

Von Edwin Sternkiker

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