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Barther Straße in Damgarten soll saniert werden

Ribnitz-Damgarten Barther Straße in Damgarten soll saniert werden

Fahrbahn wird schmaler, Fußwege werden breiter/ Straßenausbaubeitrag für Anwohner beträgt im Durchschnitt 2400 Euro / Chancen für Zebrastreifen stehen nicht gut

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Die Barther Straße in Damgarten: Der Gehweg sieht schon lange nicht mehr gut aus. Fotos (2): Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Noch in diesem Jahr will der Landkreis Vorpommern-Rügen den Startschuss für die Erneuerung der Fahrbahn der Barther Straße in Damgarten geben. Wann genau, das konnte Stadtarchitekt Heiko Werth auf der Sitzung des Stadtausschusses Damgarten am Dienstag noch nicht sagen. Auf jeden Fall werde es jedoch so sein, dass die Hauptarbeiten im kommenden Jahr vorgenommen werden.

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Fahrbahn wird schmaler, Fußwege werden breiter/ Straßenausbaubeitrag für Anwohner beträgt im Durchschnitt 2400 Euro / Chancen für Zebrastreifen stehen nicht gut

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Erneuert werden soll die Fahrbahn im Abschnitt zwischen Wasserstraße und Waldstraße. Damit bleibt der etwa 250 Meter lange Abschnitt zwischen Wasserstraße und Schillerstraße erst einmal außen vor.

Den will die Stadt in Eigenregie später nachziehen, kündigte Heiko Werth an. Auf die Frage eines Bürgers, wann denn damit zu rechnen sei, dass diese 250 Meter in Angriff genommen werden, antwortete er, man hoffe, dies bis spätestens 2020 hinzubekommen. Man wolle dieses Bauvorhaben als selbstständige Maßnahme beantragen, um an Fördermittel zu kommen. Die Pläne für den Abschnitt zwischen Waldstraße und Wasserstraße sehen vor, die Breite der Barther Straße auf knapp 6,20 Meter zu verringern. Eine schmalere Straße, so die Hoffnung der Planer, werde dazu führen, dass nicht mehr so schnell gefahren wird.

Ein Einwohner meldete Zweifel an, ob das tatsächlich funktionieren wird. Werth: „Ausreißer gibt es natürlich immer, aber im Durchschnitt wird mit geringerer Geschwindigkeit gefahren“.

Wie auch immer: Der durch die Verringerung der Fahrbahnbreite gewonnene Platz soll zum einen genutzt werden für die Bürgersteige. Im Zuge ihrer Erneuerung sollen sie auf eine Breite von mindestens zwei Meter gebracht werden und künftig durchgängig sein. Der gewonnene Platz soll außerdem dazu genutzt werden, um 2,50 Meter breite Parktaschen schaffen zu können. Ziel sei es generell, so viele Parkplätze wie möglich zu erhalten bzw. neue zu schaffen, machte Werth deutlich.

Auch an die Radler wird gedacht. Viele von ihnen trauen sich derzeit entweder gar nicht auf die viel befahrene Barther Straße oder nutzen diese nur mit großem Unbehagen. Der Stadtarchitekt kündigte an, dass man versuchen wolle, den Bürgersteig auf der Ostseite der Barther Straße so breit zu bauen, dass er auch von Radlern genutzt werden kann.

Was die Einwohner, die die Sitzung verfolgten, vor allem interessierte: Welche Kosten kommen auf die Anlieger zu? Da verwies Werth zunächst darauf, dass die Kosten für die Fahrbahnerneuerung vom Landkreis getragen werden, für Gehwege und Parkflächen sei die Stadt zuständig. Letztere werden 400 000 Euro kosten, davon seien 210 000 Euro umlagefähig auf die 90 angrenzenden Grundstücke. Im Durchschnitt werden auf die Anlieger 2400 Euro Straßenausbaubeitrag zukommen, rechnete Werth vor.

Während der Sitzung stellte ein Einwohner die Frage, wann denn nun endlich der Zebrastreifen für die Barther Straße komme. Zur Erinnerung: Die Mitglieder des Stadtausschusses Damgarten haben vorgeschlagen, den Fußgängerüberweg Höhe Bachor/Schwinkendorf einzurichten, weil die Fußgänger, die die Barther Straße dort queren wollen, nach links und rechts jeweils 50 Meter freie Sicht haben.

Ausschussvorsitzender Andreas Gohs (CDU/FDP-Fraktion) antwortete, dass die Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten beim Landkreis einen Antrag für die Schaffung eines Fußgängerüberweges gestellt habe, bisher aber noch kein Bescheid vorliege.

Wie dann in der Sitzung deutlich wurde, muss wohl mit einer Ablehnung gerechnet werden. Gohs betonte, dass man an diesem Thema dran bleiben werde.

Edwin Sternkiker

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