Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 18 ° wolkig

Navigation:
Begegnungszentrum soll am 17. Oktober eröffnet werden

Ribnitz-Damgarten Begegnungszentrum soll am 17. Oktober eröffnet werden

Die Stadt Ribnitz-Damgarten investiert drei Millionen Euro in das Bauvorhaben / Erste Räume sollen im September bezogen werden

Voriger Artikel
Abschluss für Kunst-Projekt
Nächster Artikel
Wenn fürs Wahlplakat Kaution fällig wird

Das Begegnungszentrum in Ribnitz West soll Treffpunkt für Schüler, Vereine und Einwohner sein.

Quelle: Ernst Fischer

Ribnitz-Damgarten. Während Sören Höpfner von der Lufttechnik GmbH Rostock und sein Kollege im Technikraum an der Entlüftungsanlage zu tun haben, sind in mehreren Räumen Maler dabei, für Farbe zu sorgen. Und dort, wo schon bald ein Café die Gäste empfangen wird, sind Fliesenleger bei der Arbeit. Auf der Baustelle des künftigen Begegnungszentrums im Ribnitz West brummt es. Wenn alles so klappt, wie geplant, dann wird hier am 17. Oktober die Eröffnung stattfinden.

OZ-Bild

Die Stadt Ribnitz-Damgarten investiert drei Millionen Euro in das Bauvorhaben / Erste Räume sollen im September bezogen werden

Zur Bildergalerie

Die Baukosten liegen summa summarum bei drei Millionen Euro. Damit ist es das größte Bauvorhaben der Stadt in den letzten Jahren. An Fördermitteln fließen rund 900 000 Euro in den Umbau des ehemaligen Edeka-Marktes. Die Stadt ist mit 2,1 Millionen Euro Eigenmitteln dabei.

Unter dem Dach des Begegnungszentrums werden Vereine ebenso wie die JAM GmbH Bad Sülze als Träger der Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit mit ihren Beratungsangeboten ein Domizil finden. Auch das Jugendhaus „Villa“ wird in das Begegnungszentrum einziehen. Damit bestehe die Möglichkeit, das vom Jugendhaus genutzte Gebäude in der Damgartener Chaussee zu vermarkten und den Erlös aus dem Verkauf der Stadtkasse zuzuführen, erläuterten Bauamtsleiter Heiko Körner und Stadtarchitekt Heiko Werth bei einem Rundgang durch das künftige Begegnungszentrum. Das Projekt soll aber vor allem die Raumprobleme der Bernstein-Schule lösen. Die platzt aus allen Nähten. An den drei Standorten – Berliner Straße, Demmler-Straße und Am Mühlenberg – lernen immerhin über 700 Schüler, die von mehr als 70 Lehrern unterrichtet werden. Damit ist sie die größte Regionalschule im Schulamtsbereich Greifswald.

Eines der Hauptprobleme: Die Schule verfügt weder über eine Aula noch entsprechend große Aufenthaltsräume für die zahlreichen Fahrschüler, die von außerhalb zur Schule nach Ribnitz pendeln.

Der größte Raum, der genutzt werden kann, ist gerade einmal 70 Quadratmeter groß. Auch für Einschulungsfeiern oder Feiern zur Übergabe der Zeugnisse fehlt es in der Schule an Platz. Nach der Fertigstellung des Begegnungszentrums werden diese Probleme der Vergangenheit angehören, erläutert Stadtarchitekt Heiko Werth. Denn Atrium und der angrenzende Saal mit 400 Sitzplätzen werden künftig jede Menge Platz für Kunst, Kultur und Theater sowie für größere Schulveranstaltungen bieten. Gedacht wurde auch an eine sieben mal zehn Meter große mobile Bühne. Um für sie Platz zu schaffen, wurde eigens ein Anbau errichtet. Die Bühne erhält eine eigene Zufahrt, ergänzt Heiko Körner. Für kleinere Schulveranstaltungen kann eine Außenbühne genutzt werden.

Neben Vereinsräumen, Jugendklubraum, Atrium und Saal steht auch ein Probenraum zur Verfügung. Der kann unter anderem von Schularbeitsgemeinschaften und Vereinen genutzt werden.

Eine wichtige Rolle spielt das Thema Inklusion. So wird das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) Ribnitz-Damgarten im Begegnungszentrum ein Café betreiben. Ein Angebot speziell für die Bewohner des Neubaugebietes.

Der Zeitplan sieht vor, dass bis Ende August die Bauarbeiten im wesentlichen abgeschlossen sein sollen, erläutert Bauamtsleiter Heiko Körner. Im September wird es an die Möblierung und Ausstattung gehen. „Nach und nach können im September dann die Nutzer einziehen“, so Körner abschließend.

Pläne reichen weit zurück

Die Idee , in Ribnitz West ein Stadtteilzentrum bzw. Begegnungszentrum zu schaffen, tauchte bereits vor fast anderthalb Jahrzehnten erstmals im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) auf. Nachdem dann vor einigen Jahren der Edeka-Markt von der Demmler-Straße ins Boddencenter gezogen war, wurde über die Frage diskutiert, ob das leerstehende Gebäude zu einem Begegnungszentrum umgebaut werden könne. Nachdem diese Frage mit Ja beantwortet wurde, kaufte die Stadt Gebäude und Grundstück. Der Bauantrag wurde Februar 2015 gestellt und die Baugenehmigung im August 2015 erteilt. Nach den Entkernungsarbeiten im Frühjahr 2015 begannen im September 2015 die Umbauarbeiten.

Edwin Sternkiker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Marlow
Blick auf den Marlower Fußballplatz. Die Anlage soll erneuert werden, mit Sportmöglichkeiten für die Schule.

Die Idee dabei: Für die Schule sollen verschiedene Möglichkeiten geschaffen werden

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Politik
Beilagen
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.