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Der Klosterkirche wird aufs Dach gestiegen

Ribnitz-Damgarten Der Klosterkirche wird aufs Dach gestiegen

Die Arbeiten zählen 2016 zu den großen Bauprojekten in Ribnitz-Damgarten / Der Fertigstellung des Stadtteilzentrums Ribnitz West verspätet sich etwas

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Die Türme der Ribnitzer Klosterkirche werden in den nächsten Wochen saniert.

Quelle: Robert Niemeyer

Ribnitz-Damgarten. Ein spektakulärer Anblick wird sich demnächst den Ribnitzern beim Blick auf die Klosterkirche bieten: Dort werden die Türme saniert. Während die Arbeiten am Westturm von einem Anlegergerüst aus erfolgen, wird der Ostturm sogar mit einem Kran heruntergehoben und dann unten instandgesetzt.

 

OZ-Bild

Zum Schuljahres- beginn wird es eng, fertig ist es spätestens im Oktober.“Bauamtsleiter Heiko Körner zur Fertigstellung des Stadtteilzentrums

Quelle:

Das Projekt Klosterkirche ist eines der aufwendigsten Vorhaben der Stadt in diesem Jahr. Und es ist eines von mehreren, das über das Leader-Programm gefördert wird. „Das wird schon spannend“, blickt Bauamtsleiter Heiko Körner auf die Arbeiten an den beiden Türmen voraus. Diese seien bereits seit längerem marode. Da der Ostturm mit Bolzen befestigt ist, kann er herunter gehoben werden, damit die kaputten Holzschindeln ersetzt werden können. Interessant außerdem: Es kommen Baukletterer zum Einsatz, erläutert Heiko Körner. Geplant sind die Sanierungsarbeiten an der Klosterkirche, deren Gesamtumfang bei 233 000 Euro liegen, bis Juni.

Dieses Jahr gibt es noch zwei weitere Förderprojekte, die über Leader laufen und von der Stadtverwaltung vorbereitet werden. Beide betreffen das Freilichtmuseum in Klockenhagen. Dort soll ein Backhaus entstehen. Die Baugenehmigung ist da, erläutert Heiko Körner, die Ausschreibung werde vorbereitet: „Wir wollen das noch im April rausgeben.“ Zielstellung sei es, dieses Jahr noch den Rohbau zu errichten, damit im Winter der Innenausbau erfolgen kann. Das wiederum könnte dann ermöglichen, das Backhaus zum Saisonstart 2017 zu eröffnen. Projekt Nummer zwei im Freilichtmuseum betrifft den Ausbau eines Spielebodens im Haus Lütten Klein. Auch das wird vorbereitet — Baustart dafür werde aber eher im Herbst sein.

Etwas verspäten dürfte sich die Einweihung eines der teuersten Bauvorhaben in Ribnitz: Die Errichtung des neuen Stadtteilzentrums in Ribnitz West. „Zum Schuljahresbeginn wird es eng“, vermutet der Bauamtsleiter. Die Fertigstellung sei eher im Herbst, spätestens zum Oktober hin zu erwarten.

Nach dem Rohbau sind mittlerweile die Ausbaugewerke im Gebäude, der Trockenbau läuft. Die Anpassung der Außenanlagen wird vorbereitet. Insgesamt wird das Stadtteilzentrum 1600 Quadratmeter Platz bieten, unter anderem mit einer 110 Quadratmeter großen Bühne, der 290 Quadratmeter großen Aula und dem 200 Quadratmeter großen Atrium. Auch Café (150 Quadratmeter) und Jugendzentrum (55) gehören zum Komplex, plus Büro- und Gruppenräume. Kostenpunkt: alles in allem rund 2,9 Millionen Euro, Außenanlagen und Möblierung inbegriffen.

Eine weitere Maßnahme: Traditionell wird jedes Jahr ein Abschnitt des Boddenwanderweges erneuert, diesmal der Abschnitt unterhalb der Kleingartenanlage bei Bestwood. Das kostet rund 80

000 Euro. Für die Sommerferien werden Instandsetzungsarbeiten an den Stadtschulen vorbereitet, etwa Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Dafür sind etwa 120 000 Euro veranschlagt.

Ein mehrteiliges Projekt ist der Templer Bach. Drei Abschnitte, um besser gegen Hochwasser gewappnet zu sein, sind bereits gelaufen, auf Gemeindegebiet von Ahrenshagen-Daskow. Jetzt geht es auf Damgartener Gebiet mit einem vierten Abschnitt weiter, unter anderem mit der Erneuerung eines Durchlasses zwischen Damgarten und Tempel, der vergrößert wird. Gefördert wird das Ganze über das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Inklusive Grunderwerb und Vermessung sind für den vierten Abschnitt knapp 400 000 Euro veranschlagt.

Förderchancen

2015 ist die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Nordvorpommern gegründet worden, die das 8,3 Millionen Euro teure Budget des Förderprogrammes Leader für NVP verwaltet. Die Stadt Ribnitz-Damgarten gehört zu den inzwischen mehr als 100 Mitgliedern der LAG und kann deshalb auf Gelder aus dem Leader-Programm bauen. Die LAG hat auf einem Workshop im September vorigen Jahres die Rang- und Reihenfolge der zu fördernden Projekte festgelegt.

Von Peter Schlag

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