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Ersatzhafen: Land bezahlt Prerower Sonderwünsche

Prerow Ersatzhafen: Land bezahlt Prerower Sonderwünsche

Umweltminister Till Backhaus (SPD) will mit dem Angebot Zeit und Kosten sparen / Auch Kosten für Untersuchungen zu Machbarkeit werden übernommen

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135 Meter vor der Seebrücke in Prerow soll der Ersatz für den Nothafen Darßer Ort entstehen.

Quelle: Klaus Haase

Prerow. Das Land übernimmt die Kosten für Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit dem Bau eines Ersatzhafens in Verlängerung der Prerower Seebrücke. Damit nicht genug.

OZ-Bild

Umweltminister Till Backhaus (SPD) will mit dem Angebot Zeit und Kosten sparen / Auch Kosten für Untersuchungen zu Machbarkeit werden übernommen

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Auch die zusätzlichen touristischen Einrichtungen will das Land bezahlen. Der Prerower Bürgermeister René Roloff (Prerows Zukunft) musste den Brief von Umweltminister Till Backhaus nach eigenen Angaben zweimal lesen. „Das ist wie Weihnachten“, sagte Roloff.

Bislang war vorgesehen, dass das Ostseebad die Untersuchungen, etwa für zusätzliche Liegeplätze oder eine Anlegemöglichkeit für ein Fahrgastschiff, mit Hilfe von Fördermitteln selbst finanziert. Auch die an den Bau des Ersatzhafens für den Nothafen Darßer Ort „angehängten“ Projekte sollte das Ostseebad selbst bezahlen – mit großzügiger Förderung.

Das ist vom Tisch. „Somit werden Finanzmittel frei, die wir für andere Projekte einsetzen können“, jubiliert Roloff. Mit der Kostenübernahme gewinne das Hafenprojekt für Prerow eine ganz neue Qualität. „Das Land zahlt das, was wir wollen“, sagt der Bürgermeister. Die Kommune behalte die Planungshoheit in der Hand, weil nur von Prerow selbst vorgeschlagene Vorhaben zum Ausbau der touristischen Infrastruktur in die Machbarkeitsstudie aufgenommen würden, sofern sie in direkten Zusammenhang mit dem Bau des Inselhafens vor der Seebrücke stehen.

Backhaus sieht in der Zusammenführung der ursprünglich jeweils von Land und Kommune geplanten Untersuchungen nicht nur fachliche Vorteile, sondern auch „deutliche Kostenvorteile“ und erwartet – mit Blick auf den Zeitplan – eine kürzere Bearbeitungszeit. Kurz vor der Landtagswahl drückt der Umweltminister also aufs Tempo, schließlich soll der Hafen bis 2020 in Betrieb genommen werden, so das erklärte Ziel.

Bereits heute kann der Umweltminister möglicherweise einen wichtigen Schritt nach vorn verzeichnen. Die Tagesordnung der Gemeindevertreter sieht eine Abstimmung zur Aufgabenstellung der Machbarkeitsstudie vor. Die gemeinsam beschlossenen Infrastrukturprojekte sollen dann in die Landeshauptstadt gemeldet werden. Mit dem Bau einer Dünenpromenade gibt es allerdings auch Wünsche, die von Schwerin nicht erfüllt werden.

Die Planungen für den Ersatzhafen wird laut Backhaus die Bietergemeinschaft „Fichtner Water & Wind, ITT – Port Consult GmbH“ durchführen. Das Unternehmen werde sich nach Aufnahme der Arbeit in Prerow vorstellen.

Timo Richter

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