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IS-Fahne: Polizei will Ermittlungen einstellen

Prerow IS-Fahne: Polizei will Ermittlungen einstellen

Ein zweiter Verdächtiger konnte nicht gefunden werden. Das in Prerow auf dem Darß gefundene Symbol der Terrororganisation soll ein Verdächtiger in einer Arztpraxis abfotografiert haben.

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Die Seebrücke von Prerow führt mitten hinein in die weite Ostsee. Im Ort ermittelte das LKA wegen einer Fahne des Islamischen Staates gegen zwei Männer.

Quelle: Klaus Haase

Prerow. Nach dem Fund eines Symbols der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) vor vier Wochen in Prerow auf dem Darß wird das Landeskriminalamt (LKA) vermutlich seine Ermittlungen beenden, obwohl ein Tatverdächtigter nicht gefunden ist. Es sei beabsichtigt, das Verfahren gegen einen zweiten Beschuldigten einzustellen, erklärt Sascha Ott von der federführenden Staatsanwaltschaft Stralsund.

In einem Inbiss in Prerow hatten Mitarbeiter des Zoll zufällig eine Abbildung des IS-Symbols entdeckt. Sie hing in der Küche des Gastro-Betriebs. Ott spricht von einer „inkriminierten Flagge des Islamischen Staates“. Die öffentliche Verwendung von Symbolen der Terrormiliz und die Unterstützung des IS stehen in Deutschland unter Strafe.

Der vernommene Beschuldigte habe in seiner Vernehmung „unwiderlegbar erklärt“, dass er den zweiten Gesuchten zu einem Arzttermin begleitet habe, so Ott. „Auf dem Titelbild einer im Wartezimmer ausliegenden Zeitschrift sei die später beschlagnahmte Fahne abgebildet gewesen“, erklärt der Staatsanwalt. Der bisher noch nicht gefundene Verdächtige habe die Abbildung ausgeschnitten und mitgenommen. Der Beschuldigte, den die Polizei befragen konnte, habe angegeben: Die IS-Abbildung sei während seiner Abwesenheit – er hatte Urlaub – in der Küche angebracht worden. „Wann und durch wen konnte nicht aufgeklärt werden“, so Ott.

Von Pubantz, Frank

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