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Kreis-Bauaufsicht geschlossen: Unmut in der Bernsteinstadt

Ribnitz-Damgarten/Grimmen/Bergen/Stralsund Kreis-Bauaufsicht geschlossen: Unmut in der Bernsteinstadt

Die Ribnitzer Mitarbeiter der Behörde sind nach Grimmen gezogen. Auf lange Sicht sollen alle Bereiche der Kreisverwaltung nach Stralsund ziehen.

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Die Kreisverwaltung in Ribnitz-Damgarten dünnt weiter aus: Die Bauordnung West ist vor einigen Tagen nach Grimmen gezogen.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten/Grimmen/Bergen/Stralsund. Die Kreisverwaltung in der Bernsteinstadt dünnt weiter aus. Die verbliebenen fünf Mitarbeiter der Bauordnung West in Ribnitz sind nach Grimmen umgezogen. Für die Menschen in der Region zwischen Fischland-Darß-Zingst und Barth, die in der Baubranche tätig sind oder selbst bauen, verlängern sich die Fahrwege nun erheblich.

Der Rückzug aus der Bernsteinstadt - obwohl bekannt - kam plötzlich. Zwei Tage vor dem Umzug gab es eine einsilbige Mitteilung aus der Kreisverwaltung in Stralsund. Im Ribnitz-Damgartener Rathaus sorgt das Hauruck-Verfahren für Unverständnis. „Das war von unserer Seite so nicht geplant. Wir wollten über den Umzug gemeinsam öffentlich informieren, damit die Menschen in der Region Bescheid wissen. Das wurde jetzt nicht berücksichtigt. Traurig!“, sagt der Ribnitz-Damgartener Bauamtsleiter Heiko Körner enttäuscht. Er fürchtet „massive Einschnitte im Leistungsbereich der Bauwirtschaft“. Gerade in Ribnitz-Damgarten und auf der Halbinsel werde sehr viel gebaut. Die Konjunktur brummt.

Beim Landkreis Vorpommern-Rügen sieht man die Zusammenarbeit der Abteilung im Vordergrund: „Es ist günstiger, den ganzen Baubereich in Grimmen jetzt in einem Haus zu haben. Denkmalbehörde, Umweltabteilung und so weiter“, sagt Sprecher Olaf Manzke.

Langfristig sei in Vorpommern-Rügen eine Zentralisierung geplant. „Der generelle Trend ist es, irgendwann auf lange Sicht alles – außer dem Bürgerservice – in Stralsund anzugliedern“, sagt der Kreissprecher. Dazu seien aber erst bauliche Änderungen nötig. Aus jetziger Sicht habe das Landratsamt im Carl-Heydemann-Ring gar nicht die Kapazitäten die zusätzlichen Mitarbeiter aufzunehmen. 

Ausführlich in der Dienstagausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Lokales Stralsund, Grimmen, Rügen und Ribnitz-Damgarten)

Virginie Wolfram

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