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Kreisverwaltung lehnt Zebrastreifen ab

Ribnitz-Damgarten Kreisverwaltung lehnt Zebrastreifen ab

Stadtausschuss Damgarten hält an der Forderung nach Schaffung eines Fußgängerüberweges in der Barther Straße dennoch fest.

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Seit Jahren wird in der Barther Straße im Stadtteil Damgarten in Höhe des Hauses 15 ein Fußgängerüberweg gefordert.

Quelle: OZ

Ribnitz-Damgarten. Aus Sicht der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen liegen die Voraussetzungen für die Schaffung eines Fußgängerüberweges in der Barther Straße in Damgarten in Höhe des Hauses Nr. 15 nicht vor. Nachdem bereits im September letzten Jahres ein entsprechender Antrag der Stadtverwaltung abgelehnt worden war, wurde bei einem Vororttermin Mitte März dieses Jahres diese Ablehnung noch einmal von der zuständigen Mitarbeiterin der Kreisverwaltung bekräftigt. Darüber informierte Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos) in der Sitzung des Stadtausschusses Damgarten.  Die Kreisverwaltung verweist unter anderem darauf, dass die Anlage eines Fußgängerüberweges die frühzeitige Erkennbarkeit für den Fahrzeugführer und eine ausreichende Sichtbeziehung zwischen Fußgänger und Fahrzeugführer voraussetze. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h müsse der Fußgängerüberweg bereits aus 100 Metern Entfernung erkennbar und 50 Meter vorher die Sicht von und auf die Wartefläche vorhanden sein. Und seine Anordnung setze voraus, dass der Fußgänger-Querverkehr im Bereich des vorgesehenen Zebrastreifens gebündelt auftritt. Aus Sicht der Kreisverwaltung ist weder die erforderliche Sichtweite auf den Fußgängerüberweg in Richtung Barth noch die Fußgängerbündelung in diesem Bereich gegeben. Auch die erforderliche Sichtbeziehung Fußgänger/Fahrzeugführer auf der östliche Seite der Straße, so argumentiert der Kreis weiter, sei durch die Parktaschen nicht gegeben.

Ausschussvorsitzender enttäuscht

Ilchmann: „Wir haben die zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung gefragt: „Wenn kein Fußgängerüberweg möglich ist, welche Möglichkeiten es denn sonst noch gibt, um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen.“ Man habe zur Antwort bekommen, dass man über die Aufstellung eines stationären Blitzers und/oder eine farbliche oder wie auch immer geartete Veränderung der Straßenoberfläche in diesem Bereich nachdenken könnte. Ausschussvorsitzender Andreas Gohs (CDU/FDP) verhehlte nicht, dass er enttäuscht ist. „Ich kann das nicht akzeptieren. So lange kein Fußgängerüberweg vorhanden ist, ist kein sicheres Queren der Straße möglich.“ Er verwies noch einmal darauf, dass es vor allem um die Sicherheit der Kinder gehe, die auf ihrem Weg zur Grundschule die viel befahrene Straße passieren müssen. Viele Eltern würden aus Sorge um die Sicherheit ihres Kindes dieses mit dem Auto zur Schule bringen.

Blitzer löst Problem nicht

Hans-Dieter Konkol (CDU/FDP), Vorsitzender des Verkehrsausschusses Ribnitz-Damgarten, vertrat in der Stadtausschusssitzung den Standpunkt, dass man erst einmal an den von der Kreisverwaltung vorgebrachten Einwänden, was die ungenügenden Sichtverhältnisse betreffe, nicht rütteln könne. Aus seiner Sicht ließen sich die Voraussetzungen für die Schaffung eines Zebrastreifens in Höhe von Haus 15 aber schaffen, indem im Bereich der Parktaschen eine Aufstellfläche geschaffen werden würde. Damit griff er einen Vorschlag auf, der übrigens von der Kreisverwaltung selbst schon einmal zu einem früheren Zeitpunkt gemacht worden ist. Was die vom Kreis angeführte derzeit nicht vorhandene Bündelung der Fußgängerquerungen angehe, sagt er: „Wenn ein Fußgängerüberweg geschaffen werden würde, würde genau diese Bündelung erreicht werden. Wir brauchen eine Lösung, die gesetzeskonform ist, und die ein sicheres Überqueren der Straße für Kinder und Ältere ermöglicht“, so Konkol. Ein Blitzer oder farbliche Veränderungen des Belages in diesem Bereich würden das Problem jedenfalls nicht lösen.

Edwin Sternkiker

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