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Rote Karte für Damgartener Fußballplatz

Ribnitz-Damgarten Rote Karte für Damgartener Fußballplatz

Löcher und verbrannter Rasen: Sportplatz im Tannenwald braucht dringend mehr Pflege und Wasser

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Ein Lächeln nur fürs Foto: Über den Zustand des Damgartener Fußballplatzes im Damgartener Tannenwald können sich die Trainer Tom Kulba (l.) und Tino Wulf allerdings nicht freuen.

Quelle: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Verbranntes Gras, Löcher im Rasen und Maulwurfshügel im Strafraum: Ein schöner Fußballplatz sieht anders aus. Fragt man Trainer und Spieler, hat das Spielfeld im Damgartener Tannenwald seinen Namen nicht mehr verdient.

OZ-Bild

Löcher und verbrannter Rasen: Sportplatz im Tannenwald braucht dringend mehr Pflege und Wasser

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„Ein kontrolliertes Fußballspiel ist hier nicht möglich“, sagt Philip Fleischer (24), Torwart und Co-Trainer der A-Jugend. Spieler Sven Rubarth erklärt, dass Bälle verspringen und ein kontrolliertes Passspiel fast unmöglich sei. Nachwuchskoordinator Tino Wulf (42) ergänzt: „Außerdem ist die Verletzungsgefahr hoch.“ An vielen Stellen fehlt der Rasen und auf dem Sandboden ziehen sich die Spieler bei einem Sturz schnell Schürfwunden zu. Durch die Unebenheiten stolpern die Fußballer öfter, bleiben beim Abspiel in den Löchern hängen oder knicken um. „Wir wollen ja nicht dem Platz die Schuld geben, wenn wir verlieren, aber es spielt sich wirklich schlecht auf dem staubtrockenen Platz“, sagt Wulf. Dabei liegt die Lösung des Problems für den Sportler klar auf der Hand. „Der Platz müsste einfach viel öfter gewässert werden.“ Gerade nach den vergangenen regenarmen Wochen sei der Rasen großflächig verbrannt. „Der Platz, der am meisten genutzt wird, bekommt die wenigste Pflege“, findet auch Tom Kulba (20), Trainer der C und F-Jugend.

Die anderen Plätze der Bernsteinstadt, zum Beispiel im Stadion am Bodden, seien hingegen außerordentlich gut gepflegt, sagt Kulba. Dort spielt nur die erste Männermannschaft des PSV während im Damgartener Tannenwald acht Mannschaften mehrmals die Woche trainieren und ihre Spiele austragen. Hinzu kommen noch die Schützenfeste der Damgartener Gilde. Dass die verantwortlichen Platzwarte einfach zu viel zu tun haben, sehen auch die Sportler. „Trotzdem muss hier schnell eine Lösung gefunden werden. Nie sah der Platz so schlimm aus wie in dieser Saison“, hat Tino Wulf beobachtet. Antje Weilandt aus dem Amt für Ordnungsangelegenheiten verspricht auf OZ-Nachfrage, dass sie das Problem schnell beseitigen wollen. „Wir müssen zusätzliche Bewässerungszeiten einführen und eventuell Spiele auf andere Plätze verlegen damit sich der Rasen erholen kann.“ Außerdem soll im Juni neuer Rasen gesät, gedüngt und der Platz einige Wochen lang gesperrt werden – damit er anwachsen kann. Dass die Pflege des Platzes im Tannenwald besonders schwierig ist, erklärt Antje Weiland so: „Es ist der einzige Sandplatz in der Stadt. Er benötigt besonders viel Wasser.“ Wöchentlich bewässern sogenannte Regnerwagen den Platz. Zehn Stunden lang ziehen sie dann ganz langsam ihre Bahnen auf dem Feld. „Und das können sie natürlich nur an Tagen, an denen keine Spiele stattfinden oder trainiert wird.“ Das Wasser entnehmen die Regnerwagen einem eigens für den Platz gegrabenen Brunnen. 10 000 Euro ließ die Stadt sich den Bau kosten. Dazu kommen noch 4000 Euro für die Regnerwagen und den 100 Meter langen Schlauch. Werte, die Antje Weilandt aus diesem Grund nicht unbeaufsichtigt nachts ihre Arbeit verrichten lassen kann. Der Platz direkt gegenüber macht es den Platzwarten leichter. „Das Feld besitzt einen Lehmboden und speichert das Wasser viel besser. Außerdem ist es der Sonne nicht so stark ausgeliefert wie der angesprochene Platz“, sagt die Sportstättenkoordinatorin und bekräftigt noch einmal: „Auch wenn die Kollegen gerade im Mai im Laufschritt unterwegs sind, weil sie etliche Grünanlagen zu pflegen haben, werden wir uns intensiv darum kümmern.“

Carolin Riemer

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