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Sandhufe: Anwohner fürchten starken Durchgangsverkehr

Ribnitz-Damgarten Sandhufe: Anwohner fürchten starken Durchgangsverkehr

Planungen für das Baugebiet Sandhufe IV in Ribnitz wurden im Bauausschuss vorgestellt / Eine neue Bushaltestelle soll geschaffen werden

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Stadtarchitekt Heiko Werth erklärte den Ausschussmitgliedern die Planungen für das Baugebiet Sandhufe IV.

Quelle: Virginie Wolfram

Ribnitz-Damgarten. Das Baugebiet Sandhufe IV war das bestimmende Thema im jüngsten Bauausschuss der Stadt. 40 bis 50 Bauparzellen sollen es in dem Gebiet unterm Strich werden. Die Gestaltung des Areals sei so angelegt, dass später eine weitere Entwicklung möglich sei, sagte Bauamtsleiter Heiko Körner den Mitgliedern des Ausschusses. „Derzeit steht ein Baugebiet Sandhufe V oder VI nicht zur Diskussion, aber wir wollen das Ganze offen gestalten, sodass bei Bedarf in ein paar Jahren die Möglichkeit besteht weiter zu erschließen“, so Körner.

Mit der Erweiterung der Sandhufe durch ein viertes Baugebiet soll auch eine Ring-Erschließung in Richtung Bodden-Kliniken hergestellt werden. Dabei ist eine Bushaltestelle im Wohngebiet geplant. So könnte der Buslinienverkehr durch die Sandhufe in Richtung Krankenhaus geleitet werden, um die bisher umständlichen Wendungen in den Kreisverkehren zu vermeiden. Vor allem die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) dränge da auf eine bessere Linienführung.

Mit einer durchgehenden Straße sehen einige Anwohner aber auch neue Probleme auf sie zurollen. „Grundsätzlich sehe ich es sehr positiv, dass hier weiter erschlossen wird, der Bedarf ist da. Aber wir haben Bauchschmerzen, was den Durchgangsverkehr betrifft. Wir sehen ja, wie viele Mitarbeiter der Klinik und des Finanzamtes morgens hier zur Arbeit müssen. Die würden dann vermutlich abkürzen und bei uns durchfahren. Das muss dringend verhindert werden. Und das betrifft alle vier Wohngebiete“, betonte Anwohner Daniel Schork. Zumal es sich um eine Spielstraßen- Zone handele, in der viele Kinder unterwegs seien.

Auch Bauamtsleiter Körner will keinen Durchgangsverkehr. „Wir müssen einen Weg finden, das zu vermeiden.“ Er selbst halte eine Pollerlösung attraktiv, das wolle aber der VVR nicht. Die Technik könne ausfallen und der Ersatz sei teuer. Körner betonte auch, dass es auf jeden Fall das Ziel sein müsse, eine Bushaltestelle zu schaffen. Durch diese würde die Siedlung zusätzlich aufgewertet werden.

Ausschussvorsitzender Manfred Widuckel sagte abschließend, dass der Einwand des Anwohners angenommen werde und versprach: „Wir finden hier gemeinsam eine Lösung.“

Virginie Wolfram

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